Langschläfer sind schlauer als Frühaufsteher. Dieser Überzeugung ist zumindest Psychologe Satoshi Kanazawa. In seiner Studie "Why Night Owls Are More Intelligent Than Morning Larks" (frei übersetzt: "Warum Nachteulen intelligenter sind als Lerchen") hat er herausgefunden, dass Menschen, die sich morgens gerne noch einmal umdrehen, schlauer, kreativer und glücklicher sind als diejenigen, die schon um 7 Uhr quietschfidel aus dem Bett springen.

Kanazawa und seine Mitarbeiter haben das Schlafverhalten ihrer Studienteilnehmer in Zusammenhang mit dem Schlummer-Knopf an Weckern oder der Schlummer-Funktion am Handy untersucht.

Wer nicht beim ersten Klingeln aufsteht, sondern die Weckzeit weiterstellt und lieber zehn Minuten länger schläft, war im Durchschnitt strebsamer, hatte einen höheren IQ und einen besser bezahlten Job. Ob ein Mensch eher Langschläfer oder Frühaufsteher ist, entscheiden übrigens zum Großteil die Gene.