Vergissmeinnicht, Hyazinthen, Wildtulpen, Blaustern, Huflattich, Hirtentäschel: So heißen die Blumen, die genau jetzt ins Beet und auf den Balkon gehören.

Mit ihren bunten Blüten zählen sie nämlich nicht nur zu den Frühblühern, die den potentiell kalten Nächten vor den Eisheiligen trotzen. Sondern sie sind auch für die Wildbienen eine wichtige Nahrungsquelle.

Nach Angaben der Deutschen Wildtier-Stiftung gibt es in Deutschland rund 585 verschiedene Wildbienen-Arten – etwa die Hälfte davon lebt in Städten und Dörfern. Und sie alle benötigen Nektar für ihren Nachwuchs. Deshalb sind die gestreiften Tiere von Frühling bis in den Spätsommer hinein auf eine große Vielfalt an heimischen Blütenpflanzen angewiesen – und gerade Gärten und Balkone werden mit einfachen Mitteln zu Oasen für Wildbienen.