Ordnungsliebende Gartenbesitzer sollten im Winter mal ein Auge zudrücken. Denn: Blätter und Holzreste bieten eine ideale Grundlage für Tiere, die Winterschlaf halten.

Igel machen es sich gerne unter Haufen aus Ästen, Reisig und Laub gemütlich. Die stacheligen Gartenbewohner suchen sich in der Regel im November ihr Quartier und verschlafen die kalte Jahreszeit bis in den März oder April. Auch Kröten und Siebenschläfer bevorzugen Laubhaufen, um sich im Winter auszuruhen. Insekten ziehen sich gerne in Ritzen zwischen Steinen oder trockenen Holzresten zurück.

Eichhörnchen halten zwar keinen Winterschlaf, aber auch sie können bei Minustemperaturen Hilfe gebrauchen. Die vergrabenen Futtervorräte können im gefrorenen Boden nicht erreicht werden – oder sie wurden bereits von der Konkurrenz gefressen. Futterstellen sind deshalb als Ergänzung sinnvoll. Zu den Lieblingsspeisen von Eichhörnchen gehören Walnüsse, Haselnüsse, Eicheln, Bucheckern und Esskastanien.