Im Laufe des Herbstes rieselt immer mehr welkes Laub in die Gärten. Unter Sträuchern und auf Beeten kann es als natürlicher Bodenmulch liegenbleiben. Auf dem Rasen besser nicht, denn die Abdeckung raubt ihm das Licht.

Zusammenrechen schont nützliche Kleintiere. Laubbläser dürfen werktags von 9 bis 13 Uhr und von 15 bis 17 Uhr zum Einsatz kommen. Reicht die Biotonne für das gesammelte Laub nicht aus, am besten einen Teil zusammen mit anderen Bioabfällen kompostieren.

Langsam verrottende Walnuss-, Eichen- oder Kastanienblätter sollte man schreddern, bevor sie auf den Komposthaufen kommen. Ökologisch wertvoll ist auch, Laub in einer Gartenecke an einer windgeschützten Stelle aufzutürmen. Mit ein paar kleinen Ästen wird daraus ein Winterquartier für einen Igel.