Print stirbt. Die Tageszeitungen voran, die Magazine hinterher. So einfach scheint es – für manche zumindest. Kaum glauben aber mag das, wer in einen Bahnhofskiosk spaziert und dort die Fülle des Angebots bestaunt.
 
Apropos: "Bahnhofskiosk" heißt auch die Kolumne von Michalis Pantelouris auf uebermedien.de. In ihr bespricht er – schonungslos ehrlich und sprachlich galant – Zeitschriften: Klassiker wie den "Feinschmecker" oder "Landlust", aber auch  Nischenmagazine wie "segeln", Experimente wie das urbane "Central" und Kuriositäten wie "Sauen", das Magazin für die Wildschweinjagd, oder "Pole Art" für Liebhaber des Pole-Dancing.
"Wenn Zeitschriftenmacher einen Trend entdecken, dann haben sie immer genau eine Idee", schreibt er: "Dazu könnte man doch ein Magazin machen!" Klingt abschätzig, heißt aber auch: Solange das gilt, ist Print höchst lebendig. Und wer das immer noch nicht glaubt, sollte selbst mal wieder in einen Bahnhofskiosk gehen – und nicht nur staunen, sondern zugreifen. Es lohnt sich.