Die Walnuss hat Charakter: Sie ist eine Frucht mit harter Schale, aber relativ weichem Kern. Aus der grünen Ummantelung gereift vom Baum gefallen und vor den Fängen der Eichhörnchen bewahrt, verschönern die braunen Nüsse zur Erntedankzeit bunt dekorierte Herbstteller. Später werden viele Exemplare auf Plätzchentellern zwischen Lebkuchen, Zimtsternen, Kokosmakronen und anderem Weihnachtsgebäck drapiert.

Die klassische Besetzung als schmückendes Beiwerk verkennt jedoch die kulinarischen Eigenschaften der Walnuss – die Möglichkeiten ihrer Verarbeitung sind vielfältig: Süße Klassiker wie Gugelhupf oder Nusstorte sind ein Heimspiel für die Walnuss. Aber auch als Pesto- oder Risotto-Zutat, im Duo mit Broccoli, zur Verfeinerung von Saucen und Vinaigretten liefert sie mit ihrer feinherben Note besonderen Genuss. Unreife grüne Walnüsse lassen sich im Sommer zu einem aromatischen Likör ansetzen.

Walnüsse können auch längere Zeit gelagert werden und sind durch ihren hohen Gehalt an Vitamin C und Omega-3-Fettsäuren gesunde Energiespender.