Seine Herkunft ist nicht eindeutig geklärt. Wahrscheinlich ist das Radieschen im 16. Jahrhundert aus Asien nach Europa gekommen – damals noch weiß und mit länglicher Form, ähnlich dem größeren Verwandten Rettich. Erst durch Züchtungen soll das typische runde und pinkfarbene Aussehen entstanden sein.

In den vergangenen Jahren ist die Auswahl – auch spitz geformter Sorten – deutlich gewachsen. In Weiß, Rosa, Rot, Gelb, Violett, Braun und Schwarz sind sie aus heimischem Anbau von März bis Oktober erhältlich. Eines ist immer da: die Schärfe durch das enthaltene Senföl. Außerdem bietet das Gemüse Vitamin K, C und Eisen.

Die Knollen können ein paar Tage sehr gut gelagert werden, wenn sie sich fest anfühlen. Sie passen toll in Salate und harmonieren auch mit Rucola, Avocado oder Zucchini in Nudelgerichten. Gekocht oder kurz gebraten, sind sie eine passende Beilage zu kräftig schmeckendem Fisch oder zu Fleisch.