Die AKE-Eisenbahntouristik organisiert ganz besondere Reisen. Der erste Sonderzug startete vor 30 Jahren.

Jörg Petry war schon als Kind ein Eisenbahnfan. Als Inhaber der AKE-Eisenbahntouristik in Gerolstein organisiert er Sonderzugreisen zu Zielen in Deutschland und im benachbarten Europa. "Unsere Mehrtagesfahrten an den Lago Maggiore, den Wörthersee, nach Rügen und Salzburg gehören zu den beliebtesten", sagt Petry. "Die gefragteste Tagesfahrt geht ins Obere Mittelrheintal mit seinen schönen Panoramen."

Die erste AKE-Sonderzugfahrt führte 1988 durch die Westeifel – und legte die Basis für Petrys heutiges Geschäft. Sein Eisenbahn-Hobby gewann an Bedeutung, als viele defizitäre Bahnstrecken in der Eifel stillgelegt wurden. Um den Bahnen einen würdigen Abschied zu bereiten, schloss er sich mit anderen Eisenbahnfreunden zum "Arbeitskreis Eifelbahnen" (AKE) zusammen, mietete einen Schienenbus der Deutschen Bundesbahn und organisierte eine Sonderzugfahrt – die erste von vielen.

Anfang der 90er ging es erstmals mit einem alten TEE-Express VT 601 nach Oberhof. "Nach der DDR-Grenzöffnung holten wir auch Loks aus Ostdeutschland", so Petry. Der Reiseradius weitete sich aus. Die AKE-Eisenbahntouristik fährt unter der Regie der Vulkan Eifel Bahn Betriebsgesellschaft mbH (VEB). Letztere bestellt Strecken und Fahrpläne. "Wir kreieren unsere Reisen im eigenen Hause und begleiten sie mit eigenen Reiseleitern, Lokführern, Zugbegleitern und Servicekräften", sagt Petry.

Mehr: www.ake-eisenbahntouristik.de