Filme über Hochzeitsplaner gibt es wie Sand am Meer, doch dieser ragt heraus: "Das Leben ist ein Fest" ist eine gelungene, liebenswerte französische Komödie über die kleinen und aberwitzigen Dramen, die sich hinter der Kulisse einer pompösen Hochzeitsfeier abspielen.

Olivier Nakache und Eric Toledano, die Regisseure von "Ziemlich beste Freunde", inszenieren darin ein Fest der Situationskomik und der absurden Verstrickungen: Max (Jean-Pierre Bacri) ist einer der erfahrensten Hochzeitsplaner, die es in Frankreich gibt. Routiniert und professionell richtet er als "Wedding Planer" den vermeintlich schönsten Tag im Leben von Braut und Bräutigam aus.

Sein aktueller Auftrag indes – die Traumhochzeit von Pierre (Benjamin Lavernhe) und Héléna (Judith Chemla) in einem herrschaftlichen Landschloss vor den Toren Paris – hat alle Zutaten für ein Fiasko: Das Essen ist verdorben, die Band hat abgesagt, der Fotograf ist zwar da, aber mehr an den leckeren Häppchen denn an seinem Auftrag interessiert. Und die Hochzeitsgesellschaft? Steckt im Stau. Max‘ Geliebte Josiane (Suzanne Clément) trennt sich von ihm, während sich sein Schwager Julien (Vincent Macaigne) in die Braut verliebt.

Jean-Pierre Bacri versinkt als Max geradezu im Chaos, kämpft wie ein Ertrinkender um jeden Atemzug. Er ist das Herz des Films, um den alle anderen Darsteller in einem kurzweilig arrangierten Reigen pointenreich agieren.

Titel: Das Leben ist ein Fest

Kinostart: 1. Februar 2018

Regie: Olivier Nakache, Eric Toledano

Darsteller: Jean-Pierre Bacri, Benjamin Lavernhe, Judith Chemla und andere

FSK: keine Altersbeschränkung