Nein, junge Menschen gehen nicht mehr ins Internet. Sie sind auch nicht mehr dort. Sie sind einfach online. Immer. Doch früher sagte man das: "Ich gehe ins Internet." Und für alle, die diesen Ausdruck auch heute noch gebrauchen, gibt es jetzt: die "Gebrauchsanweisung für das Internet".

Das passt, denn eigentlich beschäftigt sich die Reihe der Gebrauchsanweisungen, die seit 1978 bei Piper erscheint, ja mit Orten, die man betreten kann. Und so wie viele immer noch das Gefühl haben, sie beträten die digitale Welt, erklärt Autor und Journalist Dirk von Gehlen uns auch ihre Eigenheiten. Er nimmt uns mit in jeden Winkel – dahin, wo die Kinder sind, dahin, wo die Nerds sind, dahin, wo die Geheimdienste sind. Er leuchtet hinein in die dunklen Ecken und erklärt uns von Spam bis zum sicheren Passwort alles, was wir brauchen, um uns online zurechtzufinden.

Das ist flüssig erzählt, fein mit Humor unterfüttert und zeugt von fundierter Selbstverständlichkeit. Ein Buch, das immer wieder zum Nachschlagen einlädt – und von dem man wünscht, es wäre schon vor 20 Jahren erschienen. Wir hätten es brauchen können.

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