Für die Zeit nach seinem Ableben hat ein unheilbar Krebskranker verfügt, dass seine Freunde seine Asche in der Arktis verstreuen. Also begibt sich eine ungewöhnliche Bestattungsgesellschaft auf ein eisiges Abenteuer.

Als sich schon abzeichnete, dass der schwer kranke Kai, der an einer besonders tückischen Art von Knochenmarkkrebs litt, sterben würde, nahm er seiner Freundin ein nicht ganz alltägliches Versprechen ab: Auf drei Reisen in den höchsten Norden hatte sich der Naturliebhaber in die bizarre Schönheit der arktischen Welt verliebt. Dort, auf der abgelegenen Spitzbergen-Inselgruppe, sollte dereinst seine Asche verstreut werden.

Und tatsächlich wurde der erbetene Freundschaftsdienst Wirklichkeit: Im April 2017, ein halbes Jahr nach seinem Tod, brachen für die bewegende ARD-Sonntagnachmittagdokumentation "Kais letzte Reise" zehn Menschen, die ihm zeitlebens besonders nahe standen, in den Eiswelt auf. Sie wollen Kais letzten Willen befolgen.

Nur eine ganz spezielle Bedingung seines Testaments fällt den Freunden besonders schwer: Beim Verstreuen der Asche hatte sich Kai unbedingt die Anwesenheit eines Eisbären gewünscht.


Quelle: teleschau – der Mediendienst