Es ist nur ein wissenschaftliches Gedankenexperiment – allerdings ein ziemlich verrücktes: Der zweiteilige britische Dokumentarfilm "Auf die Größe kommt es an" von Jasper James, der nun in der "Terra X"-Reihe im ZDF zu sehen ist, zeigt, was passieren würde, wenn die bekannten Größenverhältnisse auf der Erde sich veränderten.

Er schafft dafür eine Parallelwelt, in der mithilfe erstaunlicher CGI-Animationen Tiere um das Vielfache ihrer normalen Größe wachsen. Zu sehen ist auch ein Mann, der urplötzlich so winzig klein ist wie ein Insekt. Es sind Bilder, die einen durchaus ins Grübeln bringen, obwohl sie natürlich nicht realistisch aussehen, sondern größtenteils ganz bewusst mit einem Augenzwinkern comichaft überzeichnet sind.

Kleine Veränderungen, große Auswirkung

Die Resultate dieser unnatürlichen Umkehr der Größenverhältnisse haben tatsächlich erstaunliche Konsequenzen. Beispiel ein fünf Meter riesiger Mensch: Könnte dieser überhaupt noch auf zwei Beinen gehen? Wie müsste sein Herz funktionieren? Und vor allem: Wo müsste es im Körper liegen, damit es das Gehirn noch mit Blut und damit Sauerstoff versorgen könnte? – Wissenschaftler erklären anhand physikalischer und mathematischer Gesetze, dass schon kleinere Änderungen der Größenverhältnisse enorme Auswirkungen auf Mensch und Umwelt hätten. Besser also, es bleibt alles so, wie es sich die Natur "ausgedacht" hat.

Teil zwei der bemerkenswerten Wissenschaftsdokumentation folgt am Sonntag, 15. April, ebenfalls 19.30 Uhr, im ZDF. Dann werden die Größenverhältnisse erneut umgedreht. Statt zu "Riesen" werden die Menschen zu "Zwergen".


Quelle: teleschau – der Mediendienst