Die erfolgreiche Serie "Club der roten Bänder" geht in die dritte und zugleich finale Staffel – ab 13. November 2017, 20.15 Uhr, auf VOX.

Sechs Jugendliche, die sich im Krankenhaus kennenlernen und zu Freunden werden. Die einen Club gründen und sich gegenseitig durch die Höhen und Tiefen ihrer Krankheiten und Verletzungen begleiten.

"Die Geschichte, und vor allem auch das Thema, gehen jeden etwas an", sagt Tim Oliver Schultz, der in der Serie den Anführer des Clubs, den krebskranken Leo, spielt. "Das Spannende ist, dass die Serie die Perspektive der Patienten einnimmt, das ist neu", ergänzt Luise Befort, die Leos große Liebe Emma, die unter Magersucht leidet, verkörpert. Die Serie zeige, dass man durch eine Krankheit auch Mut und Kraft schöpfen könne – "Freunde, ein starkes Umfeld können da eine
große Hilfe sein", so Befort.

Leo kämpft erneut gegen den Krebs

Freundschaft, Hoffnung, Liebe, Trauer – große Gefühle sind im "Club der roten Bänder" keine Seltenheit, eine  Herausforderung für die Schauspieler. Die sechs Hauptdarsteller Tim Oliver Schultz (Leo), Luise Befort (Emma,), Damian Hardung (Jonas), Ivo Kortlang (Toni), Nick Julius Schuck (Hugo) und Timur Bartels (Alex) arbeiten seit der ersten Staffel mit einem fast unveränderten Team an der Produktion der mehrfach preisgekrönten Serie.

Die Geschichte basiert auf den Erlebnissen des spanischen Autors Albert Espinosa, der als Jugendlicher mehrere Jahre auf der Kinderstation eines Krankenhauses verbracht hatte. Die Bücher für die dritte Staffel schrieb das Autoren-Duo Arne Nolting und Jan-Martin Scharf, das sich schon für die ersten beiden Staffeln verantwortlich zeigte.

Und was erwartet die Zuschauer, wenn sich am 13. November der Vorhang für die finale dritte Staffel öffnet? "Das wird eine Achterbahn der Gefühle", ahnt Luise Befort, "wir haben dieses Mal bei den Dreharbeiten noch mehr geweint und gelacht." Nachdem Leo in der zweiten Staffel erfahren hatte, dass seine Krebserkrankung zurück ist, stellt er sich nun erneut dem Kampf – mit offenem Ausgang. Emma hingegen bangt um Leo, sie zweifelt an seinem Willen. "Dann gelangt sie selbst an einen Wendepunkt: Sie entscheidet sich, für andere da zu sein – ob es dabei bleibt?", fragt Luise Befort.

Erfolgsgeschichte

Ganz gleich wie er ausgeht, der "Club der roten Bänder" ist schon jetzt eine Erfolgsgeschichte. Zwei Deutsche Fernsehpreise, ein Grimme-Preis, durchgehend gute Quoten und positive Rezensionen sprechen für sich. "Es klingt vielleicht pathetisch, aber da geht eine Ära zu Ende", sagt Tim Oliver Schultz.

Eine Ära, die auch ihn selber verändert habe: Er sei heute gleichgültiger gegenüber Nichtigkeiten,  habe durch das Projekt Dankbarkeit und Mut gelernt. "Das hat schon bleibende Schäden hinterlassen", scherzt Schultz. Auch Luise Befort ist dankbar, was der "Club der roten Bänder" bewirkt hat. Regelmäßig bekomme sie Post, Betroffene schrieben über Krankheitseinsichten und Therapievorhaben. "Das ist das größte Geschenk: Wir konnten etwas bewegen!"