"Persil bleibt Persil!" – Den Werbeslogan kannte über Generationen jedes Kind. Doch dass hinter dem Markennamen ein Familienunternehmen mit Weltbedeutung und strengen Grundsätzen steht, ist den wenigsten bewusst.

In der "Persil-Story", mit der die ZDF-Reihe "Deutschlands große Clans" zu Ende geht, zeichnet Jörg Müllner das Porträt des Unternehmens Henkel und der Familie dahinter. Was sind die Werte, die beide zusammenhalten? Inzwischen steht der Clan vor einer neuen Herausforderung, denn die Regelung, dass mindestens 51 Prozent der Aktien in Familienbesitz bleiben müssen, ist ausgelaufen. Gilt auch in Zukunft noch der Slogan "Firma zuerst!"? Werden die Henkel-Erben die Zügel weiter in der Hand behalten, oder brechen neue Rivalitäten aus?

Vor 140 Jahren gründete Friedrich Karl Henkel die Waschmittelfabrik "Henkel & Cie" in Aachen. Der Sohn eines Lehrers stellte mit "Henkels Bleich-Soda" ein Universalwaschmittel her und feierte damit seinen ersten Markenerfolg. Das berühmte "Persil" folgte dann 1907 als "erstes selbsttätiges Waschmittel der Welt". Aus den drei Kindern des Gründers gingen drei Stämme hervor, die sich in einem komplizierten Geflecht die Macht und die Aufgaben bei Henkel teilen. Clan-Chefin und Vorsitzende des Aufsichtsrats ist heute Simone Bagel-Trah, die Ur-Ur-Urenkelin des Gründers.


Quelle: teleschau – der Mediendienst