Christine Eixenberger ist im ZDF zum dritten Mal als Feuerwehrfrau Marie in der Heimatfilm-Reihe "Marie fängt Feuer" zu sehen. Diesmal kümmert sie sich um eine ältere Dame, die nicht mehr weiß, wie sie ihre Rechnungen bezahlen soll.

Arm sein bedeutet, sich nicht einmal mehr eine Zahnpasta leisten zu können. Deshalb versucht Luisa Bachhuber (Katharina Thalbach) kurzerhand, den Supermarkt zu verlassen, ohne die Tube bezahlt zu haben. Natürlich geht das schief. Die Wildegger merken durch diese Verzweiflungstat, dass Luisa, die sich seit dem Tod ihres Mannes immer mehr zurückgezogen hat, wirklich keinen Cent mehr in der Tasche hat. Ein Fall für Marie (Christine Eixenberger), die nicht nur bei der Freiwilligen Feuerwehr gerne als Helferin in der Not agiert.

Doch auch Marie plagen Sorgen. In München begegnet sie ihrem Exfreund Philipp (Julian Looman) und gerät durch das zufällige Aufeinandertreffen völlig durcheinander. Und das, obwohl es doch mit Stefan Weingartner (Stefan Murr) gerade so gut läuft wie noch nie – Gefühlschaos ist bei "Marie fängt Feuer" also wieder vorprogrammiert.

Typisches "Herzkino"-Feeling

Der dritte Einsatz der sympathischen Christine Eixenberger als Marie lässt die Zuschauer ein wenig mehr in die (fiktive) Gemeinde Wildegg eintauchen. Und obwohl "Marie fängt Feuer – Allein war gestern" die meiste Zeit das typische "Herzkino"-Feeling transportiert, haben vor allem die Szenen mit Katharina Thalbach, die beeindruckend jene einsame, arme Dame verkörpert, etwas Berührendes, das man in dieser Art Film selten sieht.

Den vierten Film der Reihe ("Nichts als die Wahrheit") zeigt das ZDF am Sonntag, 12. November 2017, 20.15 Uhr. Gedreht werden die Streifen in Oberbayern zwischen Garmisch-Partenkirchen und Murnau.


Quelle: teleschau – der Mediendienst