Der gebürtige Syrer Nidal Kouba stellt sich einer gefährlichen Aufgabe: Er möchte Terroristen enttarnen, die als vermeintliche Bürgerkriegsflüchtlinge nach Europa drängen.

Zuerst war es ein ungeheuerlich wirkender Verdacht. Dann wurde daraus eine bedrohliche Wirklichkeit: Unter die vielen zuletzt wegen Tod und Zerstörung in ihrer Heimat nach Deutschland strömenden Flüchtlingen mischen sich gelegentlich auch Terroristen – perfide getarnt. Der Deutsch-Syrer Nidal Kouba und seine Mitstreiter stellen sich der oft äußerst gefährlichen Aufgabe, derartige brutale Trittbrettfahrer unter den syrischen Kriegsflüchtlingen in Europa zu identifizieren, wie der neue BR-Dokumentarfilm "Nidals Liste – Gotteskrieger in Europa" aus der "DokThema"-Reihe zeigt.

Nidal kam selbst bereits 1985 aus Syrien nach Deutschland; seine Familie erhielt einen Asylstatus. So konnte er als gut integrierter, erfolgreicher Geschäftsmann in Sicherheit aufwachsen. Trotzdem zieht es ihn immer wieder zurück in seine einstige Heimat. Dort gerät er mitten hinein in das blutige Umschlagen ehemals friedlicher Proteste gegen den Diktator Assad in einen verheerenden Bürgerkrieg.


Quelle: teleschau – der Mediendienst