Kreuzberg ist einer der Kieze, die als Inbegriff der Gentrifizierung gelten. Alles wird umgekrempelt – jede Wohnung, jedes Haus. Jedes? Nein! Eine unbeugsame WG aus Mittzwanzigern hört nicht auf, Widerstand zu leisten.

In einem der letzten nicht gentrifizierten Altbauten Kreuzbergs schlagen sich die Autoren Wiebke (Josefine Preuß) und Jonas (Sebastian Fräsdorf), einst ein Paar, sowie ihre Freunde, Studentin Jenny (Marie Rathscheck) und Koch Basti (Tim Kalkhof), mit der Liebe, chronischem Geldmangel und ihren Träumen herum. Alle sind ständig am Werkeln, aber irgendwie hat niemand "was Festes" – weder beruflich noch privat.

Da müssen sich Wiebke und Jonas entscheiden, ob sie übergangsweise für die Stadtreinigung arbeiten, während Basti und Jenny ein Start-up für Hundekekse gründen. Doch sie können sich nicht einigen, ob sie vegan oder mit Leberwurst backen wollen, und beschließen, die Hunde entscheiden zu lassen. Mit dramatischen Folgen. Doch wenn es mal wieder so richtig drunter und drüber geht, haben die vier immer noch Lennart, den Inhaber ihres Lieblingscafés.

"Nix Festes" ist eine liebevoll, wenn auch leicht klischeehaft produzierte Sitcom für die "Generation Beziehungsunfähig" – und für alle, die versuchen wollen, sie zu verstehen.