Nur wenige Tage vor der Präsidentschaftswahl in Russland blickt Filmemacher Florian von Stetten auf die Wünsche der rund 140 Millionen Bewohner in Wladimir Putins Riesenreich.

Der 18. März ist zu einem geschichtsträchtigen Datum in Russland geworden. Genau vier Jahre ist es dann her, dass im Kreml der Vertrag über den Beitritt der Krim sowie der Stadt Sewastopol in den russischen Staatsverband unterzeichnet wurde. Wohl kein Zufall also, dass Wladimir Putin sich von seinem Volk genau an diesem Tag erneut die Macht bestätigen lassen will.

Seine Wiederwahl zum Präsidenten gilt als sicher. Doch heißt das auch, dass die rund 146 Millionen russischen Einwohner (mit der Krim) nach knapp 18 Jahren mit Putin am Herrschaftsruder ihn auch für weitere sechs Jahre unangefochten im Kreml sehen wollen?

Mit dieser Frage hat sich Filmemacher Florian von Stetten gemeinsam mit der in Berlin lebenden russischen Journalistin Elena Hüdepohl auf ins Riesenreich gemacht. Sie fanden auch Menschen wie eine Anhängerin des Oppositionellen Alexei Nawalny, die nach einer gerechteren Gesellschaft streben. Die Dorfbewohner in Egorjewsk plagen hingegen ganz andere Probleme. Sie warten auf eine Gasleitung, um endlich heizen zu können. Diese soll kommen. Putin hat's versprochen.


Quelle: teleschau – der Mediendienst