"Start up", die neue Gründershow des Unternehmers Carsten Maschmeyer, scheint keine große Zukunft zu haben. Die Quoten des SAT.1-Primetime-Programmes fallen mit der zweiten Ausgabe hinter das "Sandmännchen" zurück.

Nicht jede Gründer-Show ist ein Selbstläufer, das muss der erfolgsverwöhnte Unternehmer Carsten Maschmeyer, Ehemann und Power Couple-Hälfte von Schauspielerin Veronica Ferres, derzeit erleben. In der VOX-Show "Die Höhe der Löwen" läuft es für den vor der Kamera etwas steiflichen 58-Jährigen zwar bestens, doch die Expansion seines Geschäftsmodells beim Sender SAT.1 scheint in die Hose zu gehen.

Schon die erste Ausgabe von "Start up", das der Sender um 20.15 Uhr zeigt, wollten nur mäßige 1,1 Millionen Zuschauer sehen. 690.000 davon entfielen auf die vom Sender anvisierte Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen. In der zweiten Woche geriet das mit großen Hoffnungen gestartete Produkt des Privatsenders am Mittwochabend vollends in Schieflage. Nur 470.000 Zuschauer der Zielgruppe wollten Maschmeyer als Business Angel zuschauen. Das entsprach einem für SAT.1 indiskutablen Marktanteil von 5,5 Prozentpunkten. In den Tages-TV-Charts der jungen Zielgruppe landete der Unternehmer damit sogar noch hinter dem "Sandmännchen" (490.000 Zuschauer zwischen 14 und 49).

Die weitere Solo-TV-Karriere des Hannoveraner Multi-Unternehmers scheint durch diese Werte stark gefährdet. Eine "Quoten-Insolvenz", also das Absetzen oder zumindest Verschieben von "Start up" auf einen wenig beachteten Sendeplatz, dürfte für SAT.1 im Raum stehen.


Quelle: teleschau – der Mediendienst