Sirenen, fliehende Schulkinder. Menschen mit Gasmasken suchen Zuflucht in Bunkern. Und dann die Trümmerberge, absurd und aberwitzig in ihrer Monströsität: Die zweiteilige französische Dokumentation "Le monde sous les bombes" (2016) zeichnet noch einmal den verheerenden Weg der massiven Aufrüstung am Himmel während des zweiten Weltkriegs nach.

Der Film nimmt seinen Ausgangspunkt 1937 im Spanischen Bürgerkrieg mit der Bombardierung des Dorfes Guernica. Die neue Form der Kriegsführung veränderte die Welt fortan für immer. Erzählt wird eine technisch immer weiter entwickelte Form der Menschenvernichtung, die unter Mithilfe namhafter Wissenschaftler 1945 in Hiroshima und Nagasaki ihr vorläufiges Ende nahm. Zum ersten Mal wurde die Menschheit hier mit der Möglichkeit konfrontiert, sich selbst zu zerstören.

ARTE zeigt die 90-minütige Erstausstrahlung in zwei Teilen (20.15 und 21 Uhr).


Quelle: teleschau – der Mediendienst