Für die jüngsten unter den Zuschauern haben die Sender zu Weihnachten einige besondere Schätze im Programm. Von Klassikern, die niemals alt werden, wie "Das fliegende Klassenzimmer" oder den Abenteuern von Michel aus Lönneberga bis hin zu neueren Publikumserfolgen wie Disneys "Die Eiskönigin" ist für jede Altersgruppe etwas dabei. Wir haben die Highlights im TV-Programm für die Weihnachtsfeiertage zusammengetragen.

Die TV-Tipps für Kinder am Samstag, 23. Dezember:

Die Eiskönigin – Völlig unverfroren

Dieser Film ist schon jetzt ein Klassiker: Der Soundtrack zum Computeranimationsfilm "Die Eiskönigin" von Walt Disney Pictures hielt sich drei Jahre lang in den deutschen Albumcharts, 2014 erhielt der Film einen Oscar für seine Musik und einen Oscar als bester Zeichentrickfilm. Das Märchen, das lose auf Hans Christian Andersens "Schneekönigin" basiert, zeigt RTL außerdem am ersten Weihnachtsfeiertag um 16:50 Uhr. 20.15 – 22.05 Uhr, RTL.

Der kleine Lord

Von den vielen Verfilmungen des Romans von Frances Hodgson Burnett ist diese die beste. Seit 1982 zeigt die ARD die Geschichte über den verbitterten, mürrischen Großvater und seinen jungen Enkel jedes Jahr kurz vor Weihnachten. 12.05 – 13.45 Uhr, Das Erste.

"Der kleine Lord" wird außerdem am zweiten Weihnachtsfeiertag um 10.03 Uhr im Ersten gezeigt.

Das fliegende Klassenzimmer

Dieser Schwarzweißfilm ist zwar bereits über 60 Jahre alt, doch die Geschichte über zwei rivalisierende Schulklassen, das Erwachsenwerden und die Tücken der Schulzeit ist immer noch aktuell. Besonderes Schmankerl für Erwachsene: Erich Kästner, der Autor der berühmten Romanvorlage, spielt sich selbst und erzählt außerdem die Geschichte aus dem Off. 12.45 – 14.13 Uhr, MDR.

Die TV-Tipps für Kinder am Sonntag, 24. Dezember:

Die Schöne und das Biest

Lange bevor Emma Watson in der Realverfilmung in die Rolle der Belle schlüpfte, wurde Disneys Zeichentrickfilm von 1991 zum Klassiker. Ob man nun den Spielfilm gesehen hat und vergleichen will, oder von vornherein auf das Original schwört: Der Witz und der Charme des liebevoll gezeichneten Kultfilms spricht Kinder wie Erwachsene an. 10.35 – 12.00 Uhr, Disney Channel.

Michel in der Suppenschüssel

Michel aus Lönneberga treibt 1971 noch lange, bevor jeder Smaland vor allem mit IKEA verbindet, allerlei Schabernack. Astrid Lindgren schuf einen der sympathischsten Anti-Helden, die Kinderfilme je hatten. 13.20 bis 14.55 Uhr, ZDF.

Findet Nemo

Einen Oscar in der Kategorie Bester animierter Spielfilm gab es für dieses Meisterwerk der Pixar-Studios. Die Geschichte um den Clownfisch, der seinen verschwundenen Sohn sucht, ist längst Kult – und das nicht nur wegen der herrlich vergesslichen Dori, im Deutschen fabelhaft verpeilt gesprochen von Anke Engelke. 16.50 – 18.45 Uhr, RTL.

Die TV-Tipps für Kinder am Montag, 25. Dezember:

Pocahontas

Der Disney-Klassiker von 1995 ist moderner, als man auf den ersten Blick denkt: Pocahontas sucht als eigenwillige, starke junge Frau ihr Schicksal, rettet dem Einwanderer John Smith das Leben und entscheidet sich am Ende dennoch, alleine ihren Weg zu gehen. 14.20 – 15.40, Disney Channel.

Happy Feet

Im englischsprachigen Original liehen unter anderem Robin Williams, Nicole Kidman und Elijah Wood den Pinguinen ihre Stimmen. Für seine grandiose Animation und die zahlreichen witzigen Einfälle wurde der Film mit dem Oscar als Bester animierter Spielfilm geehrt. 21.55 – 23.55, Super RTL.

Die TV-Tipps für Kinder am Dienstag, 26. Dezember:

Cinderella

Die Realverfilmung des Klassikers zeigt RTL als Free TV-Premiere am zweiten Weihnachtsfeiertag. Und die ist hochkarätig besetzt: Cate Blanchett spielt die böse Stiefmutter, Helena Bonham Carter die Gute Fee und Stellan Skarsgård ist auch mit von der Partie. 20.15 – 22.10 Uhr, RTL.

Oben

Auch hier gab's einen Oscar als Bester Animationsfilm sowie für die Beste Filmmusik. Selten war ein Film aus dem Hause Pixar so poetisch, berührend und packend zugleich wie dieser Bilderrausch, der außerdem perfekte Familienunterhaltung ist. 11.20 – 13.10 Uhr, RTL.

Die unendliche Geschichte

Wolfgang Petersen ("Troja") führte Regie, Bernd Eichinger war der Produzent. An eine Neuverfilmung von Michael Endes einst als unverfilmbar geltendem Roman hat sich seit diesem Duo niemand mehr herangewagt. Für die jüngsten unter den Zuschauern ist der Film allerdings nichts – die FSK-Grenze liegt bei sechs Jahren. 16.10 – 17.45 Uhr, rbb.

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