Mit atemberaubendem Tempo vollzog sich im Jahr 1990 deutsch-deutsche Geschichte. Nach dem Mauerfall am 9. November 1989 folgten binnen weniger Monate: die erste freie Volkskammerwahl (März 1990), eine Wirtschafts- und Währungsunion am 1. Juli, schließlich der Beitritt der DDR zur Bundesrepublik Deutschland am 3. Oktober 1990. Die Ereignisse dieses rasanten Jahres 1990 sind Thema der vierten Staffel der Erfolgsserie "Weissensee". Für sechs neue Folgen der historischen, vielfach preisgekrönten Serie, für die die ARD nun außergewöhnliche Wege geht. Das Erste räumt zwischen dem 8. und 10. Mai an drei Abenden seine komplette Primetime frei.

Am Dienstag, 8. Mai, beginnt die Ausstrahlung um 20.15 Uhr mit den beiden Doppelfolgen "Alte Wunden" und "Geister". Im Anschluss, um 21.50 Uhr, folgt "Weissensee – Die Dokumentation". Am Mittwoch, 9. Mai, und Donnerstag, 10. Mai, sind jeweils ab 20.15 Uhr die restlichen vier Episoden in Doppelfolgen zu sehen.

Offenbar denken die Programmverantwortlichen der ARD in Sachen Serie immer mehr in der Kategorie "Event". Während Staffel eins (2010) und zwei (2013) noch – Folge für Folge- im traditionellen Wochenturnus ausgestrahlt wurden, schwenkte man schon im Herbst 2015 mit Staffel drei auf das jetzige Modell um: drei Doppelfolgen an drei Abenden.

Erfolgreich war das massive "Weissensee"-Event 2015 allemal: Um die viereinhalb Millionen Zuschauer verfolgten damals deutsche Wendegeschichte mit Stars wie Florian Lukas, Anna Loos, Uwe KockischLisa Wagner oder "Tatort"-Kommissar Jörg Hartmann.


Quelle: teleschau – der Mediendienst