Notfallsanitäter haben nur ein Ziel: Leben zu retten. Wie vehement ihr Job jedoch an die Substanz geht, zeigt der Film "Wettlauf mit der Zeit" von Petra Cyrus, der nun im Rahmen von "37°" im ZDF zu sehen ist.

Beruflich um die Welt zu jetten, kann ein Traumberuf sein. Nicht so für Ärztin Ina. Der Arbeitsplatz der Intensiv- und Notfallmedizinerin ist eine kleine, aber hochmodern ausgestattete Intensivstation an Bord von Ambulanzflugzeugen. Ihr Auftrag ist es, verunglückte Menschen aus dem Ausland zurück in die Heimat zu bringen. Für Sightseeing etwa in Lissabon bleibt für sie allerdings keine Zeit.

Ina befindet sich stets in einem "Wettlauf mit der Zeit", wie der Film von Petra Cyrus heißt, der nun im Rahmen von "37°" im Zweiten zu sehen ist. Wenn die deutsche Ärztin mit ihrer Crew von Innsbruck aus in die Luft steigt, geht es nicht selten um Leben und Tod. In der portugiesischen Hauptstadt beispielsweise braucht ein 88-jähriger Mann ihre Hilfe, der bei einer Kreuzfahrt zusammengebrochen ist.

"Wenn man es geschafft hat, diesen Patienten heimzubringen, dann bin ich total glücklich", sagt die Intensivmedizinerin. Oft allerdings gerät sie bei ihren Einsätzen auch in ihre Grenzen. Wie auch Nico.

Der 26-Jährige ist Notfallsanitäter und Feuerwehrmann. Anders als bei Ina ist sein Einsatzgebiet die Straße. Nico schiebt bei der Berliner Feuerwehr mitunter Zwölf-Stunden-Dienste. Und das auch noch bei schlechter Bezahlung. Dennoch sieht er das Retten von Menschen als seine Berufung. Im Film erklärt er eindrucksvoll, welche Motivation ihn treibt.


Quelle: teleschau – der Mediendienst