Die Stars heute

Was wurde eigentlich aus den "Herr der Ringe"-Darstellern?

30.06.2024, 11.43 Uhr
von Antje Rehse & Julian Lorenz
Schauen Sie sich an, was aus den "Herr der Ringe"-Schauspielern nach dem Erfolg der Trilogie wurde.
BILDERGALERIE
Schauen Sie sich an, was aus den "Herr der Ringe"-Schauspielern nach dem Erfolg der Trilogie wurde.  Fotoquelle: picture alliance / Evan Agostini/Invision/AP / Andy Kropa/Invision/AP / Birdie Thompson/AdMedia /MediaPu

Sie waren DAS Kino-Ereignis kurz nach der Jahrtausendwende: Die drei "Herr der Ringe"-Filme "Die Gefährten" (2001), "Die zwei Türme" (2002) und "Die Rückkehr des Königs" (2003) lockten vor rund zwei Jahrzehnten unzählige Tolkien- und Film-Fans in die Kinos.

Bis heute erfreuen sich die Filme großer Beliebtheit und gehören für viele an den Feiertagen einfach dazu. Schauspieler wie Elijah Wood und Orlando Bloom wurden durch die Trilogie zu Stars, während erfahrene Darsteller auch in den Fantasy-Blockbustern von Peter Jackson zeigten, was sie draufhaben. Doch was wurde nach dem Erfolg aus den Darstellern? Ein Überblick. Du möchtest wissen, wie die Schauspieler heute aussehen? Dann klicke Dich einfach durch unsere Bildergalerie.

Elijah Wood (Frodo Beutlin)

Der US-Amerikaner sammelte bereits als Kinderdarsteller ordentlich Film-Erfahrung, bevor er 1999 als erster Schauspieler überhaupt für "Herr der Ringe" gecastet wurde. Elijah Wood war zu diesem Zeitpunkt erst 19 Jahre alt. Auch nach dem Ende der Dreharbeiten war Wood gut beschäftigt. Er spielte (gemeinsam mit Kate Winslet) in dem oscarprämierten Drama "Eternal Sunshine of the Spotless Mind", dem britischen Film "Hooligans" über rivalisierende Fußball-Fans in London oder der Comic-Verflimung "Sin City" mit. In "Happy Feet" sprach er die Rolle eines Pinguins. Später war er erneut als Frodo Baggins im ersten Hobbit-Film zu sehen. Zudem spielte er verschiedene Rollen in TV-Produktionen, u.a. in der BBC-Serie "Dirk Gentlys holistische Detektei" und der Comedy-Serie "Wilfred". Außerdem wirkte er in verschiedenen Musik-Videos mit und arbeitet mittlerweile vermehrt als Synchronsprecher. Mit der dänischen Filmproduzentin Mette-Marie Kongsved hat er einen gemeinsamen Sohn, der 2019 geboren wurde. Auch Wood betätigt sich immer wieder als Produzent hinter der Kamera und beweist dabei ein Faible für schräge Stoffe. Zuletzt stand er für die Superhelden-Horrorkomödie "The Toxic Avenger" im Jahr 2023 vor der Kamera.

Ian McKellen (Gandalf)

Der Brite wurde als Zauberer Gandalf einer der Publikumslieblinge der Filmreihe. Ian McKellen begann seine Karriere 1958 als Theaterschauspieler und kehrte auch nach seinen großen Film-Erfolgen immer wieder auf die Bühne zurück. Neben seiner Rolle als Gandalf, die er auch in der "Hobbit"-Trilogie wieder übernahm, ist e vielen Fans vor allem als Eric Lehnsherr / Magneto in den "X-Men"-Filmen bekannt. Doch McKellens Filmografie ist weitaus umfangreicher. "Last Action Hero", "Richard III", "Gods and Monsters" oder "Mr. Holmes" gehören zu seinen bekannteren Filmen. Zuletzt war er 2021 für den SciFi-Film " Infinity – Unbekannte Dimension" zu sehen. Neben seiner Theaterarbeit ist Ian McKellen auch regelmäßig als Synchronsprecher tätig. Der Schauspieler wurde in seiner Karriere zweimal für den Oscar nominiert – u.a. für seine Darstellung von Gandalf in "Die Gefährten". Insgesamt wurde der Schauspieler während seiner Karriere mit über 40 Preisen ausgezeichnet. McKellen outete sich 1988 als schwul und setzt sich aktiv für die Rechte der LGBTQ-Community ein. Zuletzt fiel der Darsteller im Alter von 85 Jahren bei einer Theateraufführung in London von der Bühne und musste im Krankenhaus behandelt werden.

Sean Astin (Samweis "Sam" Gamdschie)

Der Amerikaner gab mit 13 sein Film-Debüt in der Abenteuer-Komödie "The Goonies" und spielte danach in weiteren Filmen mit. Seine bekannteste Rolle ist aber die des loyalen Hobbits Sam, der sich gemeinsam mit seinem Freund Frodo auf eine gefährliche Reise duch Mittelerde macht. Auch nach der erfolgreichen Tolkien-Trilogie blieb Astin als Schauspieler aktiv. Er war unter anderem in der Adam-Sandler-Komödie "50 erste Dates" und in der fünften Staffel der Actionserie "24" zu sehen. In der erfolgreichen Netflix-Serie "Stranger Things" spielte er die Rolle des Bob Newby. Außerdem übernahm er Gastrollen in Comedy-Serien wie "The Big Bang Theory" und "Brooklyn Nine-Nine". Sean Astin ist seit 1992 mit seiner Frau Christine verheiratet, die beiden haben drei Töchter. Die älteste von ihnen spielte in "Herr der Ringe" in der finalen Szene die Tochter von Sam und dessen Frau Rosie. Obwohl Aston bis heute als Darsteller tätig ist, ist nur wenig über sein Privatleben bekannt.

Viggo Mortensen (Aragorn)

Der dänisch-amerikanische Schauspieler stieß quasi in letzter Minute zum Cast. Er ersetzte Stuart Townsend, der nach wenigen Drehtagen gefeuert wurde. Die offizielle Begründung: Der Ire sei zu jung. Viggo Mortensen hatte zwar auch schon vor seiner Rolle des Waldläufers, der später König wird, zahlreiche Rollen gespielt, doch erst durch "Herr der Ringe" wurde er richtig bekannt. Mortensen nutzte den neugewonnenen Ruhm aber nicht, um weiterhin in großen Produktionen mitzwirken, sondern suchte sich seine Rollen sehr genau aus und setzte dabei häufig auf Independent-Filme, darunter auch internationale Produktionen – Mortensen spricht fließend Englisch, Spanisch, Dänisch und Französisch und beherrscht weitere Fremdsprachen. Besonders fruchtbar war seine Zusammenarbeit mit dem kanadischen Kult-Regisseur David Cronenberg – die beiden haben mittlerweile vier Filme zusammen gedreht. Mortensen war dreimal als bester Hauptdarsteller für den Oscar nominiert: für "Tödliche Versprechen", "Captain Fantastic" und "Green Book". Er ging allerdings jedes Mal leer aus. 2020 veröffentlichte er sein Regie-Debüt "Falling", für das er auch das Drehbuch schrieb, den Soundtrack komponierte und eine der Hauptrollen übernahm. Viggo Mortensen hat einen erwachsenen Sohn aus der Ehe mit Punk-Sängerin Exene Cervenka und lebt seit vielen Jahren mit seiner Lebensgefährtin, der spanischen Schauspielerin Ariadna Gil ("Pan's Labyrinth"), in Madrid. Außerdem wurde er im Jahr 2010 von der dänischen Königin offiziell zum Ritter geschlagen.

Liv Tyler (Arwen)

Die Tochter des Aerosmith-Sängers Steven Tyler spielte in den "Herr der Ringe"-Filmen die Rolle der Elben-Prinzessin Arwen, deren Figur im Vergleich zu den Büchern für die Filme deutlich ausgebaut wurde. Während die Liebesgeschichte von Aragorn und Arwen in den Büchern vornehmlich im Anhang erzählt wurde, baute Peter Jackson sie in die Handlung der Filme ein. Tyler, die bürgerlich auch den Nachnamen ihres Stiefvaters Todd Rundgren trägt, gab 1994 in "Silent Fall" ihr Schauspieldebüt. Neben der Tolkien-Trilogie ist "Amageddon" ihr bekanntester Film. Nach "Herr der Ringe" spielte sie u.a. in den Filmen "Jersey Girl", "Der Unglaubliche Hulk" und dem SciFi-Film "Ad Astra" mit. In letzterem spielte sie die Frau von Brad Pitts Rolle. Außerdem war sie in Serien wie "The Leftovers" oder "9-1-1-: Lone Star" zu sehen. Von ihrem Vater wurde ihr außerdem musikalisches Talent in die Wiege gelegt, das sie immer wieder als Sängerin unter Beweis stellt. Von 2003 bis 2008 war sie mit dem Musiker Royston Langdon verheiratet, die beide haben eine Tochter. 2014 kam sie mit dem britischen Sport- und Eventmanager David Gardner zusammen, die beiden bekamen einen Sohn und eine Tochter. Im Jahr 2021 trennte sich das Paar, das zwar verlobt, aber nie verheiratet gewesen war.

Orlando Bloom (Legolas)

Der Engländer Orlando Bloom wurde als Elb mit langen, blonden Haaren zum Teenie-Schwarm und surfte auch nach den "Herr der Ringe"-Filmen weiter auf der Erfolgswelle. In den ersten drei "Fluch der Karibik"-Filmen spielte er neben Johnny Depp und Keira Knightly eine der Hauptrollen, in dem ebenfalls sehr erfolgreichen Blockbuster "Troja" war Bloom an der Seite von Brad Pitt, Diane Krueger und Eric Bana zu sehen. In der "Hobbit"-Trilogie schlüpfte er erneut in die Rolle des Legolas' – sein Gesicht wurde mit Spezialeffekten verjüngt, damit er nicht älter aussah als in den "Herr der Ringe"-Filmen. Seit 2019 spielte er die Hauptrolle in der Serie "Carnival Row". Orlando Bloom war von 2010 bis 2013 mit Model Miranda Kerr verheiratet, 2011 wurde der gemeinsame Sohn geboren. Seit 2016 ist Bloom – mit kleineren Unterbrechungen – mit Popstar Katy Perry liiert, die beiden sind Eltern einer Tochter. Bloom engagiert sich für soziale Zwecke, ist UNICEF-Botschafter und unterstützt Organisationen wie SEA SHEPHERD, die sich gegen modernen Walfang einsetzen.

John Rhys-Davies (Gimli)

Der Waliser hat in zahlreichen Filmen und Serien mitgespielt und war schon vor "Herr der Ringe" unter anderem aus den "Indiana Jones"-Filmen bekannt. Darin spielte er die Rolle des Sallah. Dank seiner markanten, tiefen Stimme ist er auch als Synchronsprecher gefragt. So spielte John Rhys-Davies in "Herr der Ringe" nicht nur die Rolle des Zwergs Gimli, sondern war in der englischen Originalfassung auch als Stimme von Baumbart zu hören. Auch in "Happy Fish", "Aquaman" oder "Once Upon a Time - Es war einmal ..." übernahm er Sprechrollen. Rhys-Davies heiratete 1966 Suzanne Wilkinson, das Paar bekam zwei Söhne und blieb auch nach der Trennung bis zu ihrem Tod befreundet. Mit seiner Lebensgefährtin Lisa Manning hat er eine Tochter.

Dominic Monaghan (Meriadoc "Merry" Brandybock)

Der Brite, der übrigens in Berlin geboren wurde und einen Teil seiner Kindheit in Deutschland verbrachte, landete nur kurz nach der "Herr der Ringe"-Trilogie seine zweite große Rolle: In der legendären Mystery-Serie "Lost" spielte er Charlie Pace, eine der Hauptrollen. Als Chris Bradley / Bolt war er in "X-Men Origins: Wolverine" zu sehen. An der Seite von Meghan Fox trat er in einem Musikvideo von Eminem auf. Außerdem bekam er eine eigene Doku-Show ("Wild Things with Dominic Monaghan") und Touristen in den Sightseeing-Bussen in Manchester hören seit 2016 seine Stimme. Gemeinsam mit Pippin-Darsteller Billy Boyd betreibt er einen eigenen Podcast ("The Friendship Onion"), in dem natürlich viel über "Herr der Ringe" gesprochen wird. Der Podcast wurde Anfang 2023 allerdings pausiert und bis heute nicht wieder produziert. Von 2004 bis 2007 war er mit "Lost"-Co-Star Evangeline Lilly liiert.

Billy Boyd (Peregrin "Pippin" Tuk)

Der schottische Film und Theater-Schauspieler ist auch als Musiker aktiv. Er ist Frontman der Band Beecake. Zudem steuerte er einen Song zum Soundtrack von "Der Hobbit: Die Schlacht der Fünf Heere" bei. Nach der "Herr der Ringe"-Trilogie war er unter anderem noch in "Master & Commander: Bis ans Ende der Welt" und der Serie "Outlander" zu sehen. In "Grey's Anatomy" spielte er 2019 eine Gastrolle. Außerdem spielt Boyd regelmäßig Theater. Mit seiner Frau Alison McKinnon hat er einen Sohn. Mit seinem Co-Star Dominic Monaghan ist er bis heute eng befreundet. Die beiden haben einen gemeinsamen Podcast, der allerdings seit über einem Jahr pausiert ist.

Cate Blanchett (Galadriel)

Anders als einige ihrer Co-Stars war die Australierin schon vor ihrem Mitwirken in der "Herr der Ringe"-Trilogie ein Weltstar. 1998 wurde sie für ihre Darstellung von Königin Elizabeth I. ("Elizabeth") zum ersten Mal für einen Oscar nominiert. Den Goldjungen gewann sie später für "Aviator" und "Blue Jasmine", insgesamt sieben Nominierungen stehen für Cate Blanchett zu Buche. Damit ist sie in dieser Hinsicht das erfolgreichste Mitglied im "Herr der Ringe"-Cast. Noch immer ist sie als Schauspielerin extrem gefragt. Zuletzt stand sie für den australischen Spielfilm "The New Boy" vor der Kamera. Seit 1997 ist sie mit dem Produzenten und Theaterschaffenden Andrew Upton verheiratet, das Paar hat vier Kinder.

Sean Bean (Boromir)

Der Brite ist dafür bekannt, dass seine Rollen nur selten überleben. So war es als Boromir und so war es auch in der Erfolgsserie "Game of Thrones" als Ned Stark. Kurz nach den Dreharbeiten zu "Herr der Ringe" gab es für ihn ein Wiedersehen mit Co-Star Olando Bloom – die beiden standen gemeinsam für "Troja" vor der Kamera. Bean spielte in dem Historienfilm die Rolle des Odysseus. Weitere bekannte Streifen in der Filmografie des Engländers sind "Der Marsianer", "Flight Plan", "Silent Hill" und "Jupiter Ascending". Hinzu kommen diverse Serien wie "The Frankenstein Chronicles" oder zuletzt "Snowpiercer". Sean Bean war bereits viermal verheiratet, bevor er seine jetzige Ehefrau Ashley Moore kennenlernte. Wegen einer Prügelei mit seiner vierten Ehefrau wurde Bean sogar einmal verhaftet. Der Schauspieler hat drei Kinder und mehrere Enkelkinder.

Miranda Otto (Eowyn)

Die Australierin wurde durch "Herr der Ringe" auch außerhalb ihres Heimatlandes bekannt. Seitdem kann sie sich über zu viel Freizeit nicht beklagen. Sie spielte u.a. in den Erfolgsserien "Homeland", "24: Legacy" und "Chilling Adventures of Sabrina" mit. Auch in "Krieg der Welten" mit Tom Cruise ergatterte sie eine Rolle. Seit 2003 ist sie mit Schauspieler Peter O'Brien verheiratet und hat mit ihm eine Tochter. Die Familie lebt in Australien.

Karl Urban (Eomer)

Während man bei den meisten "Herr der Ringe"-Darstellern bis heute zuerst an "Herr der Ringe" denkt, dürfte vielen bei Karl Urban (bürgerlicher Name übrigens Karl-Heinz Urban) erst einmal "Billy Butcher" einfallen. In der Amazon-Serie "The Boys" spielt der Neuseeländer eben diesen Billy Butcher seit 2019. Weitere bekannte Filme mit Karl Urban sind "Thor: Tag der Entscheidung", "Star Trek Beyond" oder "R.E.D. - Älter. Härter. Besser.". Urban war von 2004 bis 2014 mit Make-up-Artist Natalie Wihongi verheiratet, die beiden haben zwei Söhne.

Andy Serkis (Gollum)

Der Brite gilt seit seiner Darstellung von Gollum bzw. Smeagol als absoluter Spezialist für Motion-Capture-Arbeiten. "Herr der Ringe"-Regisseur Peter Jackson war von Serkis' Darstellung so angetan, dass er ihn auch für die Hobbit-Filme und als King Kong verpflichtete. In "Planet der Affen" spielte er den Schimpansen Caesar. Zudem ist er auch als Synchronsprecher gefragt. Zuletzt war er 2022 in "The Batman" als Alfred zu sehen. Serkis arbeitet auch als Regisseur und führte u.a. in der Fortsetzung "Venom: Let There Be Carnage" Regie. Serkis ist mit der Schauspielerin Lorraine Ashbourne verheiratet, die beiden haben drei Kinder und leben in London.

Hugo Weaving (Elrond)

Bevor der gebürtige Brite erstmals in die Rolle des Elbenfürsten schlüpfte, war er in Matrix als knallharter Bösewicht "Agent Smith" zu sehen. Eine völlig andere Rolle, die die Vielseitigkeit des Wahl-Australiers zeigt. In der "Hobbit"-Trilogie kehrte er als Elrond auf die Leinwand zurück. 2010 spielte er im Marvel-Film "Captain America: The First Avenger" mit und sagte danach in einem Interview, er habe genug von Blockbuster-Filmen. Daraufhin drehte er vermehrt Filme in seiner Heimat Australien und spielte Theater. Weaving leidet unter Epilepsie und setzt sich für Forschung und Aufklärung ein. Er ist außerdem ein überzeugter Tierschützer.

David Wenham (Faramir)

Dem Australier gelang durch seine Rolle als Boromirs Bruder der große Durchbruch. Kurz zuvor hatte er bereits bei "Moulin Rouge" eine Rolle in einer größeren Hollywood-Produktion übernommen. Weitere bekannte Filme in seiner Filmografie sind "Van Helsing", "300", "Australia" oder Pirates of the Caribbean: Salazars Rache". Wenham spielte auch in Sönke Wortmanns Film "Die Päpstin" mit. 2022 stand David Wenham für das Biopic "Elvis" vor der Kamera. Mit der Schauspielerin Kate Agnew, mit der er seit 1994 zusammen ist, hat er zwei Kinder.

Diese "Herr der Ringe"-Darsteller sind verstorben

Bernard Hill (†79, König Theoden)

Der britische Schauspieler spielte u.a. den Kapitän der "Titanic" im mehrfach oscarprämierten Katastrophenfilm. Die Rolle des Königs von Rohan in zwei von drei "Herr der Ringe"-Filmen ist aber mit großem Abstand seine bekannteste. Für seine Rolle in der TV-Serie "A Very Social Secretary" wurde er 2005 für einen BAFTA TV Award und einen Emmy nominiert. Es folgten zahlreiche weitere TV-Produktionen. Mit seiner Frau Marianne hat er einen Sohn. Am 5. Mai 2024 verstarb der Darsteller unerwartet.

Ian Holm (†88, Bilbo Beutlin)

Sir Ian Holm verstarb am 19. Juni 2020 im Alter von 88 Jahren. Der Brite machte sich zunächst als Theaterschauspieler einen Namen, bevor er auch in Film und Fernsehen durchstartete. Für über 100 Rollen sollte er im Laufe seiner Karriere vor der Kamera stehen. Neben den "Herr der Ringe"-Filmen gehören "Alien", "The Day After Tomorrow", "Das fünfte Element" oder "Aviator" zu seinen bekanntesten Filmen. Ian Holm war viermal verheiratet war Vater von ingesamt fünf Kindern.

Christopher Lee (†93, Saruman)

Die Rolle als Dracula machte Sir Christopher Lee zur Horror-Ikone. Immer wieder wurde er als Bösewicht besetzt, so auch in der Trilogie. Mit seinem Mitwirken in den "Herr der Ringe"-Filmen erfüllte sich für ihn ein Traum, denn Lee war ein großer Fan der Tolkien-Bücher. Allerdings kam es später zu Verstimmungen, als Lees Rolle aus der Kinofassung des dritten Teils rausgeschnitten wurde. Lee wirkte in über 280 Filmen mit, eine rekordverdächtige Zahl. Auch als Musiker feierte er Erfolge. Während des Zweiten Weltkriegs diente Lee bei der Royal Airforce. Lee sprach zahlreiche Fremdsprachen, u.a. auch Deutsch. Er war mit dem dänischen Model Birgit Kroencke verheiratet, aus der Ehe ging Tocher Christina hervor. Am 7. Juni 2015 verstarb er im Alter von 93 Jahren.

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