Ein ungleiches Gespann: Mos Def und Bruce Willis 
(v.l.)
Fotoquelle: Warner

Mos Def

Dante Terrell Smith
Lesermeinung
Geboren
11.12.1973 in Brooklyn, New York, USA
Alter
47 Jahre
Sternzeichen
Biografie

Mos Def gehört ebenso wie Ice-T, Ice Cube, Queen Latifah oder LL Cool J zu der Generation von Rappern, die ihre musikalischen Erfolge auch für eine TV- und Kinokarriere nutzen konnten. Mos Def gilt als einer der einfühlsamsten Künstler des Hip-Hop. Nach der Veröffentlichung seiner ersten Solo-Single "Universal Magnetic" (1996) eroberte er den Underground der Hip-Hop-Szene, was unmittelbar zur Zusammenarbeit mit Rapper Talib Kweli führte. Das unter dem Namen "Black Star" auftretende Duo brachte 1998 sein erstes Album "Mos Def and Talib Kweli Are ...Black Star" heraus, das eine der hoch gelobtesten Veröffentlichungen des Hip-Hop wurde. Diesem Hit ließ Mos Def ein Jahr später sein Debütalbum als Solist "Black on Both Sides" folgen, das über eine halbe Million Mal in den USA verkauft wurde.

2004 erschien Mos Defs zweite Solo-CD "The New Danger". Kritiker und Fans zeigten sich gleichermaßen angetan. Für die erste Single-Auskoppelung "Sex, Love and Money" erhielt Mos Def 2005 in der Kategorie Best Alternative/Urban Performance eine Grammy-Nominierung. Weitere Album-Veröffentlichungen waren "Tru3 Magic" (2006), "Mos Definite" (2007) und "The Ecstatic" (2009). Aber auch Mos Defs Spektrum als Darsteller ist beachtlich. Mehrfach arbeitete er bereits fürs Fernsehen, spielte eine Hauptrolle in der für MTV realisierten modernen Version von "Carmen", die unter dem Titel "Carmen: A Hip Hopera" mit Beyoncé Knowles in der Titelrolle ausgestrahlt wurde. Außerdem war er Gastgeber, Music Supervisor und einer der ausführenden Produzenten der HBO-Serie "Def Poetry", hatte Gastrollen in zahlreichen Serien und TV-Filmen und spielte in der MTV-Sketchshow "Lyricist Lounge" mit, für die er auch als Autor und Produzent verantwortlich zeichnete.

An der Seite von Alan Rickman verkörperte er 2004 einen Herzchirurgen in dem TV-Film "Ein Werk Gottes", wurde dafür in der Kategorie Outstanding Lead Actor in A Miniseries Or A Movie 2004 für einen Emmy nominiert. Außerdem brachte ihm die Rolle Nominierungen für den Golden Globe, den NAACP Image Award sowie für den Satellite Award ein.

Weitere Filme und Serien mit Mos Def: "Teufelskreis der Armut" (1988), "Auf die harte Tour" (1991), "Detektiv Hanks - Großes Herz und coole Schnauze" (1994), "Jagd auf Marlowe - Ein Fall zum Abdrehen" (1996), "Chaos City" (Serie, 1998), "New York Cops - NYPD Blue" (Serie, drei Folgen, 1997-2000), "It's Showtime" (2000), "Monster's Ball" (2001), "Showtime", "Civil Brand", "Brown Sugar" (alle 2002), "The Italian Job - Jagd auf Millionen", "Lightning in a Bottle (The Blues 4)" (beide 2003), "The Woodsman" (2004), "Lackawanna Blues", "Per Anhalter durch die Galaxis" (beide 2005), "16 Blocks", "Journey to the End of the Night" (beide 2006), "Abgedreht" (2007), "Cadillac Records", "Lieferung mit Hindernissen" (beide 2008), "House M.D." (Serie, 2009), "Yo Gabba Gabba!" (Serie, 2010), "Dexter" (Serie, 2011).

 

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