Hanka Rackwitz gewährt im Dschungelcamp weitere Einblicke in ihr Seelenleben und Kader Loth lässt sich auch von einem Python-Biss nicht aus der Fassung bringen: So lief der fünfte Tag im australischen Urwald.

Ja, Hanka Rackwitz leidet unter Zwangsstörungen. Nach eigenen Aussagen sogar schon seit 25 Jahren. Irgendetwas zwinge sie einfach dazu, bestimmte Handlungen durchzuführen. Aus diesem Grund habe sie sich auch für eine Teilnahme am Dschungelcamp entschieden: "Das einzige, was bei Zwängen hilft, ist eine Konfrontationstherapie", sagte die 47-Jährige noch vor dem Start der elften Staffel von "Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!".

Und mit jedem Tag, an dem die RTL-Zuschauer live mit dabei sein dürfen, nimmt der Wahnsinn der Hanka R. immer skurrilere Züge an. Höhepunkt der fünften Folge: Hanka streift in der Nacht durch das Camp und beobachtet ihre "Kinderchen" beim Schlafen. Ein Verhalten, dass vor allem Gina-Lisa Lohfink und Alexander "Honey" Keen irritiert.

"Manchmal habe ich auch Angst vor ihr"

Das "Noch-nicht-Dschungel-Paar" hält am Lagerfeuer sitzend Nachtwache und rätselt über Hanka: "Manchmal tut sie mir einfach so leid. Manchmal habe ich auch Angst vor ihr. Und manchmal würde ich sie gerne mal in den Arm nehmen", sagt Gina-Lisa.

Und Hanka? Sie umarmt einen Baum. Und sie weint. "Ich schaffe das nicht. Überall sind Kameras. Ich bin in einem tiefen, tiefen Tal", erklärt sie. Besonders die Camp-Zusammenlegung macht ihr offenbar zu Schaffen. "Die gehen mir so wahnsinnig auf den Sack. Diese Titten, die Wimpern und die Ärsche. Das ist wie in der Mucki-Bude mit schlechter Musik", sagt sie über ihre neuen Mitcamper. Und ergänzt: "Wie soll ich das denn ohne Freunde ertragen? Das wird kein gutes Ende für mich haben."

Dann, bei der Verkündung der Kandidaten, die am sechsten Tag zur Dschungelprüfung antreten müssen, gibt es aber doch einen kleinen Hoffnungsschimmer: Nicole Mieth, die bislang genauso unauffällig geblieben ist wie Thomas Häßler, wurde gemeinsam mit Hanka von den Zuschauern auserwählt. Und sie schafft es, die TV-Maklerin zu umarmen, ohne dass sie in Tränen ausbricht. Ein Akt, den Dschungel-Fans bis zu diesem Zeitpunkt für unmöglich gehalten hatten.

Kader wird gebissen und bleibt tapfer

Unmöglich findet Kader Loth derweil die Zuschauer. "Die sind ganz, ganz böse", glaubt die Trash-TV-Königin, die am fünften Tag zum dritten Mal eine Dschungelprüfung zu meistern hatte. Diesmal ging es "Down Under". In einen dunklen Gang. Mit Löchern in den Wänden, in die sie greifen sollte. Insgesamt zwölf Sterne waren in unterschiedlichen Kammern zu holen. Und Kader zeigte in Begleitung von allerlei Getier viel Mut.

Selbst der Biss einer Schlange brachte sie nicht aus der Fassung. Ein Albino-Python zeigte sich in einer der Kisten angriffslustig und schnappte zu. "Ist er gefährlich? Ist er giftig?", fragte die 44-Jährige sofort nach. Doch Dr. Bob konnte sie beruhigen: Nein. "Es ist ein kleiner Biss. Du warst sehr tapfer." Und das war Kader wirklich. Sie holte neun von zwölf möglichen Sternen.