Bei einer Auktion soll ein sehr teurer Diamant versteigert werden. Julia Neuville, die Eigentümerin des Auktionshauses, ahnt nicht, dass ihr Vertrauter Simon plant, den Diamanten zu stehlen. Zu allem Überfluss verfällt sie dem charmanten Mann auch noch. Der spannungsreich erzählte Thriller "137 Karat - Ein fast perfekter Coup" von Eric Barbier geizt nicht an Action und bietet nebenbei eine leidenschaftliche Liebesgeschichte. Obwohl er noch auf Bewährung ist, verdient sich Simon Carrerra zusammen mit seinem Partner Albert (Jean-François Stévenin) nebenbei durch geschickte Einbrüche in Hotelzimmer-Safes einiges dazu. Da Albert aber vom ganz großen Coup träumt, überredet er Simon, beim Diebstahl des "Florentin", eines Diamanten, dessen Wert auf 40 Millionen Euro geschätzt wird, mitzumachen. Dieser soll bei einer Auktion in Antwerpen versteigert werden. Simon gibt sich als Sicherheitsberater der verstorbenen Mutter von Julia Neuville (Bérénice Bejo) aus, die zum ersten Mal für eine Auktion verantwortlich ist. Schnell gewinnt er ihr Vertrauen, und sie ist für seine Ratschläge sehr dankbar. Doch Simon verschafft sich so nicht nur Zugang zu Julias geheimen Unterlagen und Safe-Kombinationen, sondern auch zu ihrem Herzen. Kurz bevor der bis ins kleinste Detail durchgeplante Diebstahl durchgeführt werden kann, macht Albert allerdings einen entscheidenden Fehler. Wird es trotz des Fehlers und Simons aufkeimender Gefühle für Julia gelingen, den Diamanten zu stehlen? Und kann Simon wirklich allen am Plan beteiligten Partnern trauen? Diese Fragen sind erst der Anfang zu einem hoch spannenden Thriller mit Anleihen zu Filmen wie "Die Thomas Crown Affäre" oder "Ocean's Eleven". Eric Barbier, der Regisseur von "137 Karat - Ein fast perfekter Coup", ließ sich für die Entwicklung des Drehbuchs viel Zeit und lieferte seinen vierten Spielfilm ganze acht Jahre nach seinem vorherigen Werk, dem Thriller "Die Schlange", ab. Auch hier spielt Yvan Attal eine der Hauptrollen.