14 - Tagebücher des Ersten Weltkriegs

  • Trotz einer Handverletzng wird der Österreicher Karl Kasser (David Oberkogler) eingezogen und muss den Eid schwören bevor er an die Ostfront geschickt wird. Vergrößern
    Trotz einer Handverletzng wird der Österreicher Karl Kasser (David Oberkogler) eingezogen und muss den Eid schwören bevor er an die Ostfront geschickt wird.
    Fotoquelle: MDR/LOOKSfilm/Tobias Fritzsch
  • Der junge Yves Congar (Antoine de Preckel) ist verbittert, als die Deutschen in seiner Heimatstadt Sedan einmarschieren. Vergrößern
    Der junge Yves Congar (Antoine de Preckel) ist verbittert, als die Deutschen in seiner Heimatstadt Sedan einmarschieren.
    Fotoquelle: MDR/LOOKSfilm/Tobias Fritzsch
  • Karl Kasser wächst in dem kleinen österreichischen Dorf Kilb auf. Vergrößern
    Karl Kasser wächst in dem kleinen österreichischen Dorf Kilb auf.
    Fotoquelle: MDR/LOOKSfilm
  • Der Österreicher Karl Kasser ist 25 Jahre alt, als der Krieg beginnt und er gemustert und an die Ostfront geschickt wird. Vergrößern
    Der Österreicher Karl Kasser ist 25 Jahre alt, als der Krieg beginnt und er gemustert und an die Ostfront geschickt wird.
    Fotoquelle: MDR/LOOKSfilm/Bertl Strasser
Report, Geschichte
14 - Tagebücher des Ersten Weltkriegs

Infos
Produktionsland
Deutschland / Kanada
Produktionsdatum
2014
MDR
So., 04.11.
22:25 - 23:10
Folge 1, Der Aufbruch


Als in Sarajewo der österreichische Thronfolger und dessen Frau ermordet werden, ist Europa ein hochgerüsteter und von Spannungen gezeichneter Kontinent. Scheinbar unaufhaltsam treibt alles auf einen Krieg zu. Die Menschen aller Nationen sind überzeugt, angegriffen zu werden. Sie empfinden es als ihre heilige Pflicht, für das Vaterland in den Krieg zu ziehen. Diese Sicht eint die Menschen und wird als neues, überragendes Gemeinschaftsgefühl empfunden. Aber viele haben auch einfach Angst und sorgen sich um die Zukunft. Propagandameldungen über den raschen Vormarsch der Truppen und die ersten militärischen Erfolge befördern die Hoffnung auf einen schnellen Sieg - in vielen Ländern. Doch die Wirklichkeit sieht anders aus: Nach nur drei Monaten sind bereits Hunderttausende Soldaten gefallen.
Die vierteilige Doku-Drama-Serie "14 - Tagebücher des Ersten Weltkriegs" zeichnet ein neues Bild dieser "Urkatastrophe" des 20. Jahrhunderts. Sie erzählt die Geschichte des Ersten Weltkriegs aus der Perspektive von Zeitzeugen, die ihre Erlebnisse in Tagebüchern, Aufzeichnungen und Feldpostbriefen festgehalten haben. Diese Menschen sind keine Kriegsherren und Staatenlenker, sondern einfache Soldaten, Frauen, Jugendliche und Kinder. Ihre Erlebnisse sind in aufwändigen Dramaszenen nachgestellt. Inszeniert wurde ausschließlich, was die Erzähler in ihren Tagebüchern und Briefen festgehalten haben. Diese persönlichen Schicksale sind in dokumentarische Filmsequenzen eingebettet, die vor allem aus zeitgenössischem Film- und Fotomaterial bestehen. Erstmals erzählt die Doku-Drama-Serie den Krieg aus einer multinationalen Perspektive. In den Filmen kommen Menschen vieler Völker und Nationen zu Wort - mit teils ähnlichen, aber auch ganz unterschiedlichen Kriegserfahrungen. So werden persönliche und nationale Unterschiede in den Kriegserlebnissen und in der Wahrnehmung des Krieges deutlich. Um die unterschiedlichen nationalen Erlebniswelten so glaubhaft wie möglich zu inszenieren, standen deutsche, britische, russische, italienische, französische und österreichische Schauspielerinnen und Schauspieler vor der Kamera. Sie alle spielen in ihrer Muttersprache. - Zu Folge 1: "Der Aufbruch". Als in Sarajewo der österreichische Thronfolger und dessen Frau ermordet werden, ist Europa ein hochgerüsteter und von Spannungen gezeichneter Kontinent. Scheinbar unaufhaltsam treibt alles auf einen Krieg zu. Die Menschen aller Nationen sind überzeugt, angegriffen zu werden. Sie empfinden es als ihre heilige Pflicht, für das Vaterland in den Krieg zu ziehen. Diese Sicht eint die Menschen und wird als neues, überragendes Gemeinschaftsgefühl empfunden. Aber viele haben auch einfach Angst und sorgen sich um die Zukunft. Propagandameldungen über den raschen Vormarsch der Truppen und die ersten militärischen Erfolge befördern die Hoffnung auf einen schnellen Sieg - in vielen Ländern. Doch die Wirklichkeit sieht anders aus: Nach nur drei Monaten sind bereits Hunderttausende Soldaten gefallen. Gedreht wurde im Elsass und im kanadischen Quebec. Das spektakuläre zeitgenössische Film- und Fotomaterial für die Produktion stammt aus Archiven in der ganzen Welt und ist zum Teil noch nie gezeigt worden. Es wurde in HD-Auflösung neu digitalisiert und aufwändig restauriert. Als Fachberater haben namhafte Historiker an der Serie mitgewirkt, darunter Peter Englund, Sekretär der Schwedischen Akademie der Wissenschaften, der deutsche Historiker Oliver Janz und der französische Historiker Emmanuel Saint Fuscien.


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