14 - Tagebücher des Ersten Weltkriegs

  • Louis Barthas (Mikaël Fitoussi) im Schützengraben. Vergrößern
    Louis Barthas (Mikaël Fitoussi) im Schützengraben.
    Fotoquelle: ZDF/SWR/LOOKSfilm/Tobias Fri
  • Mit 35 Jahren wird Louis Barthas eingezogen und muss an einem der gefährlichsten Abschnitte der deutsch-französischen Front kämpfen. Vergrößern
    Mit 35 Jahren wird Louis Barthas eingezogen und muss an einem der gefährlichsten Abschnitte der deutsch-französischen Front kämpfen.
    Fotoquelle: ZDF/SWR/LOOKSfilm/Archives d
  • Als Kindersoldatin kämpft die junge Kosakin Marina Yurlova (Natalia Witmer) für Russland im Ersten Weltkrieg. Vergrößern
    Als Kindersoldatin kämpft die junge Kosakin Marina Yurlova (Natalia Witmer) für Russland im Ersten Weltkrieg.
    Fotoquelle: ZDF/SWR/LOOKSfilm/Tobias Fri
  • Die Kindersoldatin Marina Yurlova mit einer hohen Auszeichnung, dem Georgskreuz. Vergrößern
    Die Kindersoldatin Marina Yurlova mit einer hohen Auszeichnung, dem Georgskreuz.
    Fotoquelle: ZDF/SWR/LOOKSfilmTobias Frit
  • Mehrmals wird die junge Kosakin Marina Yurlova bei den Kämpfen verwundet. Vergrößern
    Mehrmals wird die junge Kosakin Marina Yurlova bei den Kämpfen verwundet.
    Fotoquelle: ZDF/SWR/LOOKSfilm
  • Hundertausende sterben bei den erbitterten Kämpfen an  den Fronten und werden in Massengräbern beigesetzt. Vergrößern
    Hundertausende sterben bei den erbitterten Kämpfen an den Fronten und werden in Massengräbern beigesetzt.
    Fotoquelle: ZDF/SWR/LOOKSfilm/Museum Ros
  • Louis Barthas (Mikaël Fitoussi) bereitet sich mit seinen Kameraden auf den Angriff vor. Vergrößern
    Louis Barthas (Mikaël Fitoussi) bereitet sich mit seinen Kameraden auf den Angriff vor.
    Fotoquelle: ZDF/SWR/LOOKSfilm/Tobias Fri
  • Ernst Jünger (Jonas Friedrich Leonhardi) erlebt den Krieg in den Schützengräben an der Westfront und wird mehrfach verwundet. Vergrößern
    Ernst Jünger (Jonas Friedrich Leonhardi) erlebt den Krieg in den Schützengräben an der Westfront und wird mehrfach verwundet.
    Fotoquelle: ZDF/SWR/LOOKSfilm/Tobias Fri
  • Der 19-jährige Ernst Jünger meldet sich freiwillig zum Kriegsdienst. Vergrößern
    Der 19-jährige Ernst Jünger meldet sich freiwillig zum Kriegsdienst.
    Fotoquelle: ZDF/SWR/LOOKSfilm/DLA-Marbac
  • Die Britin Sarah Maynaughtan (gespielt von Celia Bannerman) arbeitet als Krankenschwester nahe der Front in Belgien. Vergrößern
    Die Britin Sarah Maynaughtan (gespielt von Celia Bannerman) arbeitet als Krankenschwester nahe der Front in Belgien.
    Fotoquelle: ZDF/SWR/LOOKSfilm/Tobias Fri
  • Während der Kämpfe gerät der Österreicher Karl Kasser (David Oberkogler) in ein Schlammloch und droht zu versinken. Vergrößern
    Während der Kämpfe gerät der Österreicher Karl Kasser (David Oberkogler) in ein Schlammloch und droht zu versinken.
    Fotoquelle: ZDF/SWR/LOOKSfilm/Tobias Fri
  • Schlechtes Essen und die ständigen Angriffe machen das Leben im Schützengraben für den Österreicher Karl Kasser (David Oberkogler) zur Hölle. Vergrößern
    Schlechtes Essen und die ständigen Angriffe machen das Leben im Schützengraben für den Österreicher Karl Kasser (David Oberkogler) zur Hölle.
    Fotoquelle: ZDF/SWR/LOOKSfilm/Tobias Fri
  • Drangvolle Enge herrscht in den Unterkünften der einfachen Soldaten. Vergrößern
    Drangvolle Enge herrscht in den Unterkünften der einfachen Soldaten.
    Fotoquelle: ZDF/SWR/LOOKSfilm/Museum Ros
  • Sarah Macnaughtan stammt aus einer wohlhabenden britischen Familie und will ihr Vaterland im Krieg als Krankenschwester unterstützen. Vergrößern
    Sarah Macnaughtan stammt aus einer wohlhabenden britischen Familie und will ihr Vaterland im Krieg als Krankenschwester unterstützen.
    Fotoquelle: ZDF/SWR/LOOKSfilm
  • Ernst Jünger (Jonas Friedrich Leonhardi) erlebt den Krieg in den Schützengräben an der Westfront und wird mehrfach verwundet. Vergrößern
    Ernst Jünger (Jonas Friedrich Leonhardi) erlebt den Krieg in den Schützengräben an der Westfront und wird mehrfach verwundet.
    Fotoquelle: ZDF/SWR/LOOKSfilm/Tobias Fri
Report, Geschichte
14 - Tagebücher des Ersten Weltkriegs

Infos
Produktionsland
Deutschland / Kanada
Produktionsdatum
2014
3sat
Mo., 05.11.
23:10 - 23:50
Folge 2, Die Front


Fast alle haben mit einem schnellen Ende des Kriegs gerechnet. Bis Weihnachten, so ihre Überzeugung, sei alles überstanden. Stattdessen wird aus dem europäischen Konflikt ein Weltkrieg. Mehr als 60 Millionen Soldaten kämpfen für ihre Vaterländer. Bald wird aus dem Bewegungs- ein Stellungskrieg. Neue Artilleriegeschütze, Maschinengewehre und Giftgas erfordern immer mehr Opfer. Nicht mehr Tapferkeit, sondern allein der Zufall bestimmt, wer überlebt. Trotzdem wird weiter gekämpft. So viele Menschen sind gestorben, dass deren Opfer nicht vergeblich sein dürfen. Nur der Sieg kann sie rechtfertigen. Verständigung und Frieden sind vor diesem Hintergrund unmöglich geworden. Sarah Macnaughtan stammt aus einer wohlhabenden britischen Familie und hat bereits im Südafrika-Krieg Erfahrung als Krankenschwester gesammelt. Mit dem Zug macht sie sich auf in den Südosten Russlands. Dort will sie in einem Hospital arbeiten, das mit Spendengeldern eingerichtet wurde. Doch Misswirtschaft und Gleichgültigkeit verhindern ihre Mission. Bei Jerewan wird sie Zeugin des Völkermords an den Armeniern. Der Österreicher Karl Kasser erlebt die schweren Kämpfe an der Ostfront. Im Schützengraben leidet er unter Hunger, Ratten und Dreck und unter dem ewigen Warten auf den nächsten Angriff. Einziger Trost für ihn sind die Feldpostbriefe aus der Heimat. Bei einem Angriff wird ein Kamerad schwer verwundet. Er fleht Kasser an, bei ihm zu bleiben. Aber um nicht selbst zu sterben, muss Kassler ihn liegen lassen. Kurz darauf wird auch er von einer Kugel getroffen. Nach Tagen im Zug erreicht Marina Yurlova die russische Front und wird dort zur Kindersoldatin. Bereits mit 16 Jahren ist sie Trägerin des Georgs-Kreuzes, der höchsten militärischen Auszeichnung, die das Zarenreich vergibt. Als Sanitäterin erlebt sie einen Gasangriff und wird bei einer Granatenexplosion verschüttet. Auf einer Patrouille im Niemandsland verliert Ernst Jünger die Orientierung und wird von Soldaten seines Zuges gerettet. Doch dann gerät er in einen Angriff, der mit massivem Artilleriefeuer eingeleitet wird. Sieben Tage und Nächte dauert der Beschuss und zermürbt die deutschen Soldaten. Sie lernen, dass das Überleben nur noch vom Zufall abhängt: "Ich habe keine Angst zu sterben. Aber wenn es denn sein muss, dann Mann gegen Mann, nicht wie ein Insekt, das von einem Stiefel zufällig zertreten wird." Louis Barthas ist Gewerkschafter und überzeugter Pazifist, dennoch wird er an die deutsch-französische Front eingezogen. Dort erlebt er die Schrecken des modernen Krieges. Bei einem einzigen Angriff sterben fast alle seiner Kameraden. Der Befehl lautete: Solange die Einheit besteht, soll wieder und wieder angegriffen werden - ohne Rücksicht auf Verluste.
Fast alle haben mit einem schnellen Ende des Kriegs gerechnet. Bis Weihnachten, so ihre Überzeugung, sei alles überstanden. Stattdessen wird aus dem europäischen Konflikt ein Weltkrieg, in dem mehr als sechzig Millionen Soldaten kämpfen. Aus dem Bewegungs- wird ein Stellungskrieg. Neue Artilleriegeschütze, Maschinengewehre und Giftgas fordern immer mehr Opfer. In aller Eile werden Hilfsschwestern und Sanitäter ausgebildet. Doch auch sie können wenig ausrichten gegen die Zerstörungskraft der neuen Waffen. Nicht mehr Tapferkeit und Mut, sondern allein der Zufall bestimmt, ob der Einzelne überlebt oder nicht. Trotzdem wird weiter gekämpft. So viele Menschen sind gestorben, dass deren Opfer nicht vergeblich sein darf. Nur der Sieg kann sie rechtfertigen. Verständigung und Frieden sind vor diesem Hintergrund unmöglich geworden.


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