14 - Tagebücher des Ersten Weltkriegs

  • Der britische Journalist und Schriftsteller Charles Edward Montague (David Acton) ist Kriegsgegner und Pazifist - bis zum Sommer 1914. Vergrößern
    Der britische Journalist und Schriftsteller Charles Edward Montague (David Acton) ist Kriegsgegner und Pazifist - bis zum Sommer 1914.
    Fotoquelle: ZDF/SWR/LOOKS Film
  • Regisseur Jan Peter bei den Dreharbeiten. Vergrößern
    Regisseur Jan Peter bei den Dreharbeiten.
    Fotoquelle: ZDF/SWR/LOOKSfilm/Severine G
  • Charles Edward Montague (David Acton) arbeitet unter anderem als Chefzensor für den britischen Geheimdienst an der Front. Vergrößern
    Charles Edward Montague (David Acton) arbeitet unter anderem als Chefzensor für den britischen Geheimdienst an der Front.
    Fotoquelle: ZDF/SWR/LOOKSfilm/Tobias Fri
  • Trotz seiner 48 Jahre meldet sich der Brite Charles Edward Montague (David Acton) freiwillig. Vergrößern
    Trotz seiner 48 Jahre meldet sich der Brite Charles Edward Montague (David Acton) freiwillig.
    Fotoquelle: ZDF/SWR/LOOKSfilm/Tobias Fri
  • Elfriede Kuhr (Elisa Monse) arbeitet in einem Säuglingsheim, in dem immer mehr Kinder an Hunger und Entkräftung sterben. Vergrößern
    Elfriede Kuhr (Elisa Monse) arbeitet in einem Säuglingsheim, in dem immer mehr Kinder an Hunger und Entkräftung sterben.
    Fotoquelle: ZDF/SWR/LOOKSfilm/Tobias Fri
  • Als Leutnant führt Ernst Jünger (Jonas Friedrich Leonhardi) seine Truppe solange gegen den Feind, bis alle tot oder übergelaufen sind. Vergrößern
    Als Leutnant führt Ernst Jünger (Jonas Friedrich Leonhardi) seine Truppe solange gegen den Feind, bis alle tot oder übergelaufen sind.
    Fotoquelle: ZDF/SWR/LOOKSfilm/Tobias Fri
  • Als Leutnant führt Ernst Jünger (Jonas Friedrich Leonhardi) seine Truppe solange gegen den Feind, bis alle tot oder übergelaufen sind. Vergrößern
    Als Leutnant führt Ernst Jünger (Jonas Friedrich Leonhardi) seine Truppe solange gegen den Feind, bis alle tot oder übergelaufen sind.
    Fotoquelle: ZDF/SWR/LOOKSfilm/Tobias Fri
  • Regisseur Jan Peter gibt Regieanweisungen. Vergrößern
    Regisseur Jan Peter gibt Regieanweisungen.
    Fotoquelle: ZDF/SWR/LOOKSfilm/Severine G
  • Je länger der Krieg dauert, desto weniger gibt es zu essen. Elfriede Kuhr (Elisa Monse) verschafft sich einen Überblick über die verbliebenen Vorräte. Vergrößern
    Je länger der Krieg dauert, desto weniger gibt es zu essen. Elfriede Kuhr (Elisa Monse) verschafft sich einen Überblick über die verbliebenen Vorräte.
    Fotoquelle: ZDF/SWR/LOOKSfilm/Tobias Fri
  • Aus dem Kriegsfreiwilligen Ernst Jünger (Jonas Friedrich Leonhardi) ist ein Frontoffizier geworden. Vergrößern
    Aus dem Kriegsfreiwilligen Ernst Jünger (Jonas Friedrich Leonhardi) ist ein Frontoffizier geworden.
    Fotoquelle: ZDF/SWR/LOOKSfilm/Tobias Fri
  • Arbeitsfoto: Der Chefkameramann Jürgen Rehberg. Vergrößern
    Arbeitsfoto: Der Chefkameramann Jürgen Rehberg.
    Fotoquelle: ZDF/SWR/LOOKSfilm/Tobias Fri
Report, Geschichte
14 - Tagebücher des Ersten Weltkriegs

Infos
Produktionsland
Deutschland / Kanada
Produktionsdatum
2014
3sat
Di., 06.11.
22:25 - 23:10
Folge 3, Die Heimat


Für die Soldaten an der Front ist die Heimat ein Sehnsuchtsort. Doch weil dort jetzt auch Waffen für die Front produziert werden, wird die Heimat selbst zum Ziel. Zerstörung und Tod, Verzweiflung, Hunger und Einsamkeit gibt es jetzt nicht mehr nur an der Front, sondern auch in der Heimat. Der Krieg hat das romantische Bild der intakten Heimat zerstört. Heimat und Front sind eins geworden - der Krieg ist überall. Karl Kasser ist nach der Genesung von seiner Verwundung wieder an die Ostfront versetzt worden. Dort gerät er in russische Kriegsgefangenschaft. Sein größter Wunsch ist es, die Heimat wieder zu sehen. Er besteigt einen Zug, der ihn nach Hause bringen wird - denkt er. In Wirklichkeit transportiert ihn der Zug in ein Gefangenenlager nach Sibirien. Erst nach Kriegsende wird er seine Heimat wiedersehen. Gabrielle M. West stammt aus dem südenglischen Gloucestershire. Wie für viele Frauen aus "besseren Verhältnissen" ist es für sie selbstverständlich, ihrem Vaterland im Krieg durch freiwillige Arbeit zu dienen. Sie wird als Aufseherin in einer Munitionsfabrik eingesetzt. Dort lernt sie die schrecklichen Arbeitsbedingungen kennen, unter denen die Fabrikarbeiterinnen leiden. Als deutsche Zeppeline die Fabrik mit Bomben angreifen, gerät sie in große Gefahr. Marie Pireaud träumt von einem friedlichen Leben mit ihrem Mann Paul und einem Kind. Doch Paul kämpft als Soldat an der Westfront. Seit Monaten haben sich die beiden nicht gesehen. Ihr einziger Kontakt sind Briefe, die sie sich regelmäßig schreiben. Als die Sehnsucht immer größer wird, beschließt Marie, trotz aller Gefahren ihren Mann hinter der Front zu besuchen. Die heranwachsende Elfriede Kuhr lernt in ihrem Heimatort Schneidemühl einen jungen Flieger-Leutnant kennen. Die Liebelei ist eine willkommene Ablenkung von ihrer Angst vor dem Krieg. Doch Elfriede ist noch jung und unerfahren, sie zögert. Als sie sich schließlich doch entschließt, sich küssen zu lassen, erfährt sie, dass ihr Leutnant bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen ist.
Für die Soldaten an der Front ist die Heimat ein Sehnsuchtsort. Heimat steht für Sicherheit, Geborgenheit, Frieden. Viele hält nur der Gedanke an die Rückkehr zu den Lieben und an die intakte Heimat aufrecht. Doch weil dort jetzt auch Waffen für die Front produziert werden, wird die Heimat selbst zum Ziel. Flugzeuge und Zeppeline werfen ihre Bomben nicht mehr nur auf feindliche Soldaten ab, sondern auch auf Zivilisten, Frauen und Kinder in den Städten. Durch Blockaden und den Seekrieg soll die gegnerische Bevölkerung ausgehungert und vernichtet werden. Zerstörung und Tod, Verzweiflung, Hunger und Einsamkeit gibt es jetzt nicht mehr nur an der Front, sondern auch in der Heimat. Der Krieg hat das romantische Bild der intakten Heimat zerstört. Heimat und Front sind eins geworden - der Krieg ist überall.


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