17.000 Kilometer KANADA

  • Johannes Hano und Colin Saunders auf Hauptstraße in Pond Inlet, Nunavut. Vergrößern
    Johannes Hano und Colin Saunders auf Hauptstraße in Pond Inlet, Nunavut.
    Fotoquelle: ZDF/Michele Parente
  • Fogo Island Inn Hotel in Joe Batt’s Arm, Fogo Island, Neufundland. Vergrößern
    Fogo Island Inn Hotel in Joe Batt’s Arm, Fogo Island, Neufundland.
    Fotoquelle: ZDF/Uwe Dörgeloh
  • Spalte im Treibeis auf Baffin Island, Nunavut. Vergrößern
    Spalte im Treibeis auf Baffin Island, Nunavut.
    Fotoquelle: ZDF/Johannes Hano
  • Camp am Floe Edge auf Baffin Island, Nunavut - dort, wo Packeis und Arktischer Ozean zusammentreffen. Vergrößern
    Camp am Floe Edge auf Baffin Island, Nunavut - dort, wo Packeis und Arktischer Ozean zusammentreffen.
    Fotoquelle: ZDF/Uwe Dörgeloh
  • Eisberg vor Joe Batt’s Arm, Fogo Island, Neufundland. Vergrößern
    Eisberg vor Joe Batt’s Arm, Fogo Island, Neufundland.
    Fotoquelle: ZDF/Michele Parente
  • Im Packeis festhängender Eisberg auf Baffin Island, Nunavut. Vergrößern
    Im Packeis festhängender Eisberg auf Baffin Island, Nunavut.
    Fotoquelle: ZDF/Johannes Hano
Report, Land und Leute
17.000 Kilometer KANADA

Infos
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2015
Altersfreigabe
6+
3sat
Do., 09.08.
17:30 - 18:15
Folge 1, Kämpfen, Jagen, Überleben


17 000 Flugkilometer, sechs Wochen im Sommer, sind Johannes Hano und sein Team für den Zweiteiler "17.000 Kilometer KANADA" im zweitgrößten Land der Erde unterwegs. Es ist eine Reise an die entlegensten Orte und die kulturellen Zentren eines Landes, das für viele ein Sehnsuchtsort ist, voll magischer Schönheit und Hoffnung auf ein besseres Leben. Und doch ist vieles anders, als es scheint. Teil eins führt in den Norden des Landes. Die Menschen dort trotzen der Natur jeden Tag ein Leben ab. Von Fogo Island in Neufundland an Kanadas stürmischer Nordatlantikküste geht es über die Arktis bis nach Old Crow im Yukon, an den Ort, in dem heute noch die Nachfahren der ersten Menschen leben, die Kanada vor mehr als 10 000 Jahren besiedelten. Auf dem Nordatlantik - vor Neufundland - ist das Team mit irisch- und britischstämmigen Fischern unterwegs, die heute darum kämpfen müssen, ihre Heimat, ihr Leben auf der Insel zu bewahren. Menschen, die nicht bereit sind, ihr einfaches, hartes Leben, ihre Identität aufzugeben. "Es gab hier immer den starken Willen zu überleben, und den gibt es bis heute", sagt Phil Barnes von der Fischereikooperative Fogo. Mit Kreativität und harter Arbeit trotzen sie den zerstörerischen Kräften der Globalisierung und machen sich die Veränderung doch zunutze - mit einem der teuersten und außergewöhnlichsten Hotels der Welt. "Wir wollten etwas machen, was tief verwurzelt ist in unserer Heimat, das aber gleichzeitig verhindert, dass es zu einem folkloristischen Spektakel verkommt und wir zu einer Karikatur unserer selbst werden", erklärt Zita Cobb, die die Idee dazu hatte. Aufgeben sei keine Option. Acht Flugstunden weiter nördlich - im ewigen Eis der Arktis - in einer Region, die fast sechs Mal so groß ist wie Deutschland und in der nur gut 30 000 Menschen leben, wird klar, dass es keinen Ort auf der Welt mehr gibt, der sich der Hybris der Zivilisation entziehen kann. Fünf Tage ist das Team mit Inuit-Jägern unterwegs an einem der unwirtlichsten und doch magischsten Orte der Erde, einem Ort, in dem Vegetarier keine Überlebenschance hätten. Mit der erbarmungslosen Natur, die keine Fehler verzeiht, kommen die Menschen am nördlichen Ende der Welt seit 8000 Jahren klar. Heute aber wird ihr Leben infrage gestellt durch eine Allianz des westlichen Fortschritts - durch Minenkonzerne und Greenpeace. "Ihr Europäer glaubt wirklich jeden Mist, den man euch erzählt", sagt uns Charlie Inuarak, der Bürgermeister von Pond Inlet auf Baffin Island. "Und dann erlasst Ihr Verbote und Quoten, die unser Leben betreffen, das ist nicht in Ordnung". Ein Vorwurf, den man überall hört in Kanadas Norden, auch in Old Crow in Yukon, 160 Kilometer nördlich des Polarkreises. "17.000 Kilometer KANADA" ist eine Momentaufnahme aus dem kanadischen Sommer, die deutlich werden lässt, wie groß und vielgestaltig dieses Land ist. Die Reisereportage zeigt auch, wie die Menschen die ganz unterschiedlichen Herausforderungen annehmen und niemals aufgeben, immer auf der Suche nach einem besseren Leben. Es sei ein "einzigartiges Erlebnis, eine Chance, sein eigenes Land einmal richtig kennenzulernen, eine Gelegenheit, die sich so schnell nicht wieder bietet", schwärmt John Tory, der Pilot, der das Film-Team die ganze Zeit begleitet.
17 000 Flugkilometer, sechs Wochen im Sommer, sind Johannes Hano und sein Team für den Zweiteiler "17.000 Kilometer KANADA" im zweitgrößten Land der Erde unterwegs.
Es ist eine Reise an die entlegensten Orte und die kulturellen Zentren eines Landes, das für viele ein Sehnsuchtsort ist, voll magischer Schönheit und Hoffnung auf ein besseres Leben. Und doch ist vieles anders, als es scheint. Teil eins führt in den Norden des Landes.
Die Menschen dort trotzen der Natur jeden Tag ein Leben ab. Von Fogo Island in Neufundland an Kanadas stürmischer Nordatlantikküste geht es über die Arktis bis nach Old Crow im Yukon, an den Ort, in dem heute noch die Nachfahren der ersten Menschen leben, die Kanada vor mehr als 10 000 Jahren besiedelten.
Auf dem Nordatlantik - vor Neufundland - ist das Team mit irisch- und britischstämmigen Fischern unterwegs, die heute darum kämpfen müssen, ihre Heimat, ihr Leben auf der Insel zu bewahren. Menschen, die nicht bereit sind, ihr einfaches, hartes Leben, ihre Identität aufzugeben. "Es gab hier immer den starken Willen zu überleben, und den gibt es bis heute", sagt Phil Barnes von der Fischereikooperative Fogo.
Mit Kreativität und harter Arbeit trotzen sie den zerstörerischen Kräften der Globalisierung und machen sich die Veränderung doch zunutze - mit einem der teuersten und außergewöhnlichsten Hotels der Welt. "Wir wollten etwas machen, was tief verwurzelt ist in unserer Heimat, das aber gleichzeitig verhindert, dass es zu einem folkloristischen Spektakel verkommt und wir zu einer Karikatur unserer selbst werden", erklärt Zita Cobb, die die Idee dazu hatte. Aufgeben sei keine Option.
Acht Flugstunden weiter nördlich - im ewigen Eis der Arktis - in einer Region, die fast sechs Mal so groß ist wie Deutschland und in der nur gut 30 000 Menschen leben, wird klar, dass es keinen Ort auf der Welt mehr gibt, der sich der Hybris der Zivilisation entziehen kann. Fünf Tage ist das Team mit Inuit-Jägern unterwegs an einem der unwirtlichsten und doch magischsten Orte der Erde, einem Ort, in dem Vegetarier keine Überlebenschance hätten.
Mit der erbarmungslosen Natur, die keine Fehler verzeiht, kommen die Menschen am nördlichen Ende der Welt seit 8000 Jahren klar. Heute aber wird ihr Leben infrage gestellt durch eine Allianz des westlichen Fortschritts - durch Minenkonzerne und Greenpeace. "Ihr Europäer glaubt wirklich jeden Mist, den man euch erzählt", sagt uns Charlie Inuarak, der Bürgermeister von Pond Inlet auf Baffin Island. "Und dann erlasst Ihr Verbote und Quoten, die unser Leben betreffen, das ist nicht in Ordnung." Ein Vorwurf, den man überall hört in Kanadas Norden, auch in Old Crow in Yukon, 160 Kilometer nördlich des Polarkreises.
"17.000 Kilometer KANADA" ist eine Momentaufnahme aus dem kanadischen Sommer, die deutlich werden lässt, wie groß und vielgestaltig dieses Land ist. Die Reisereportage zeigt auch, wie die Menschen die ganz unterschiedlichen Herausforderungen annehmen und niemals aufgeben, immer auf der Suche nach einem besseren Leben. Es sei ein "einzigartiges Erlebnis, eine Chance, sein eigenes Land einmal richtig kennenzulernen, eine Gelegenheit, die sich so schnell nicht wieder bietet", schwärmt John Tory, der Pilot, der das Film-Team die ganze Zeit begleitet.


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