3.000 Kilometer Yukon - Mit dem Kanu zum Beringmeer

  • Der kleine Inuit-Junge in Russian Mission liebt das Stativ. Vergrößern
    Der kleine Inuit-Junge in Russian Mission liebt das Stativ.
    Fotoquelle: ZDF
  • Dirk Rohrbach macht Rast am Beringmeer, zwischen der Westküste Alaskas und der Ostküste Sibiriens. Vergrößern
    Dirk Rohrbach macht Rast am Beringmeer, zwischen der Westküste Alaskas und der Ostküste Sibiriens.
    Fotoquelle: ZDF
  • Dirk Rohrbach besichtigt die zusammengezimmerte Kirche in Russian Mission. Vergrößern
    Dirk Rohrbach besichtigt die zusammengezimmerte Kirche in Russian Mission.
    Fotoquelle: ZDF
Report, Dokumentation
3.000 Kilometer Yukon - Mit dem Kanu zum Beringmeer

Infos
Synchronfassung, Online verfügbar von 30/11 bis 30/12
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2015
Altersfreigabe
6+
arte
Fr., 30.11.
17:10 - 17:35
Am Ziel


Seit acht Wochen ist Dirk Rohrbach jetzt auf dem Yukon unterwegs und weit in die Wildnis Alaskas vorgedrungen. Gut zwei Drittel der Strecke liegen hinter ihm. In Ruby, einer alten Goldgräberstadt, deren beste Zeit lange zurückliegt, hat er eine Verabredung mit dem deutschen Aussteiger Wolf Hebel. Der packt trotz seiner 80 Jahre beim Bau seines neuen Holzhauses immer noch kräftig zu. Vor mehr als 50 Jahren hat Wolf Hebel Deutschland auf der Suche nach Freiheit verlassen. Von den Indianern lernte er fischen, jagen und Fallen stellen. Aber die wilden Zeiten sind vorbei, zu viele Vorschriften; der Fortschritt macht das Leben stressiger, findet er. Dirk Rohrbachs Birkenrindenkanu braucht inzwischen viel Zuwendung. Regelmäßig greift er zum Bunsenbrenner, um die Löcher mit Fichtenharz zu flicken. In Galena, dem nächsten Ort flussabwärts, lebt ein Mann, den man dort liebevoll "den verrückten Russen" nennt. Vor mehr als 20 Jahren landete Jake, der aus Moskau stammt, mit einem Floß hier am Ufer des Yukon und ging nie wieder weg. Die Eisflut im Vorjahr hat nicht viel übrig gelassen von dem Wenigen, das der Einsiedler besaß. Seine aktuelle Bleibe ist ein schäbiges Kabinenboot, das die Flut an Land gespült hat. Doch auf seine ganz eigene Art scheint Jake mit seinem Leben hier glücklich zu sein. Zum Abschied fertigt er für Dirk Rohrbach in seiner improvisierten Schmiede einen Glücksbringer für den Rest der Reise an. Den kann er auch gut gebrauchen, denn noch sind es einige Hundert Kilometer bis zum Beringmeer, und der Winter sendet mit Nachtfrost überraschend frühe Vorzeichen.


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