Lale ist zwischen der deutschen und türkischen Kultur hin - und hergerissen. Sie lebt ein modernes Leben als Studentin, gibt zu Hause jedoch die züchtige muslimische Vorzeigetochter. Vater Cengiz Demirkan ist Hodscha einer konservativen türkischen Gemeinde und ein liebenswerter, aber ausgesprochen schwieriger Charakter. Ihr Doppelleben managt Lale souverän. Doch als die neuen "Importbräute" kommen, eskaliert die Situation. Cengiz Demirkan hat aus der Türkei eine Reihe lediger Türkinnen einfliegen lassen, um alleinstehende männliche Mitglieder seiner Gemeinde mit Bräuten zu versorgen. Der Leiter der Ausländerbehörde in Köln, Dr. Ludwig Sarheimer, will die Türkinnen schnellstmöglich wieder ausweisen lassen. Denn keine der Damen ist der deutschen Sprache mächtig, und die vorgelegten Zeugnisse über erfolgreich in der Türkei absolvierte Sprachtests sind gefälscht. Voraussetzungen für eine Einreiseberechtigung sind das Beherrschen von 300 sowie das passive Verstehen von 650 Worten der deutschen Sprache. Während Lale in einem Schnellkurs den Türkinnen die deutsche Sprache näherbringt, verliebt sie sich in den Neffen von Dr. Sarheimer, was zu weiteren Verwicklungen führt. Cengiz Demirkan hat währenddessen bereits einen wohlhabenden türkischen Unternehmer als Ehemann für seine Tochter ausgesucht.