360° Geo Reportage

  • Das Filmteam um Autorin Cuini Amelio Ortiz mit Kameramann Sergio Gazzera und Toningenieur Frank Schmitt (v.l.n.r.) mit ihrer Protagonistin Maite Rios Noya (re.) und einer Kollegin Vergrößern
    Das Filmteam um Autorin Cuini Amelio Ortiz mit Kameramann Sergio Gazzera und Toningenieur Frank Schmitt (v.l.n.r.) mit ihrer Protagonistin Maite Rios Noya (re.) und einer Kollegin
    Fotoquelle: ARTE
  • Die Biologin Maite Rios Noya leitet das Zentrum, in dem zurzeit zwei männliche und drei weibliche Jaguare leben. Vergrößern
    Die Biologin Maite Rios Noya leitet das Zentrum, in dem zurzeit zwei männliche und drei weibliche Jaguare leben.
    Fotoquelle: ARTE
  • Jaguare sind Einzelgänger, die in Abhängigkeit von möglicher Beute feste Reviere von mindestens 25 bis 150 Quadratkilometern beanspruchen. Vergrößern
    Jaguare sind Einzelgänger, die in Abhängigkeit von möglicher Beute feste Reviere von mindestens 25 bis 150 Quadratkilometern beanspruchen.
    Fotoquelle: ARTE
  • Jaguare wurden lange Zeit gejagt. Erst von den indigenen Völkern, danach von den spanischen Eroberern. Ihr Fell diente als Prestigeobjekt. Vergrößern
    Jaguare wurden lange Zeit gejagt. Erst von den indigenen Völkern, danach von den spanischen Eroberern. Ihr Fell diente als Prestigeobjekt.
    Fotoquelle: ARTE
  • Jaguare sind die größten Raubkatzen Südamerikas. Doch fast hätte der Mensch sie durch Jagd und Viehzucht verschwinden lassen. Vergrößern
    Jaguare sind die größten Raubkatzen Südamerikas. Doch fast hätte der Mensch sie durch Jagd und Viehzucht verschwinden lassen.
    Fotoquelle: ARTE
  • Das Kamerateam ist live dabei, als die Jaguare wieder in den Esteros del Iberá angesiedelt werden sollen. Vergrößern
    Das Kamerateam ist live dabei, als die Jaguare wieder in den Esteros del Iberá angesiedelt werden sollen.
    Fotoquelle: ARTE
Report, Reportage
360° Geo Reportage

Infos
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2018
Altersfreigabe
6+
arte
Di., 04.12.
07:15 - 08:00
Argentinien - Der Jaguar ist zurück


Auf der Suche nach außergewöhnlichen Geschichten und interessanten Begegnungen bereisen Reporter die Welt. Ob Großstadt oder ländliche Gegend, Europa, Asien oder Afrika - kein Weg ist dabei zu weit.
Jaguare, die größten Raubkatzen Südamerikas, waren schon immer beliebte Jagdobjekte. Die indigenen Völker der Region waren auf ihre Felle aus, die spanischen Eroberer ebenso, und die Viehzüchter sahen in ihnen eine Bedrohung für ihre Herden. Aber erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde der Lebensraum der Jaguare durch die Viehzüchter so stark eingeschränkt, dass sie als ausgerottet galten. Heute sollen die Katzen wieder angesiedelt werden. Fünf erwachsene Jaguare wurden dafür aus der Gefangenschaft in ein eigens gegründetes Aufzuchtzentrum auf den Esteros del Iberá, dem größten Feuchtgebiet Argentiniens, gebracht. Hier sollen sie für Nachwuchs sorgen, der dann ausgewildert werden soll. Das Problem ist, dass besonders die drei weiblichen Tiere Defizite haben, die eine Zucht erschweren: Tanja fehlt ein Hinterbein, das sie als Jungtier verloren hat. Isis ist so sehr an Menschen gewöhnt, dass sie Angst vor den eigenen Artgenossen hat. Und Tobuna ist mit 17 Jahren fast zu alt für die Zucht. Die Wissenschaftler haben damit die Qual der Wahl. Dennoch soll das Unternehmen unbedingt gelingen. Zwei Jahre und viel Geld waren nötig, um den Auslauf für die Jaguare zu bauen. Vier Areale von jeweils 1.200 Quadratmetern, zwei für die Mütter und ihre Nachkommen von anderthalb Hektar und ein riesiges Gebiet von 30 Hektar für die Phase vor der endgültigen Auswilderung. Für welches Tier werden sich die Experten um die Biologin Maite Rios Noya am Ende entscheiden? Und wird die Paarung klappen? Wenn ja, könnten in frühestens zwei Jahren wieder wilde Jaguare durch die Esteros del Iberá streifen.


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