ARTE Reportage

Report, Reportage
ARTE Reportage

Infos
Produktionsland
Frankreich
Produktionsdatum
2018
arte
Sa., 11.08.
16:50 - 17:45
Mexiko: Den Weg verloren


Ob über den Aufstand von Landarbeitern in Südafrika, die Situation von Prostituierten in Mexiko oder über die neuen Gastarbeiter in Deutschland ... Das internationale Nachrichtenmagazin berichtet von den Brennpunkten der Welt.

Thema:

Mexiko: Den Weg verloren

Ruben Figueroa sucht nach den Spuren derer, die verschwanden auf dem Weg in eine bessere Zukunft in den USA ...
Der Mann kennt die Schicksale und die Wege der Verlorenen, denn Ruben war selber einmal ein Illegaler aus Mexiko, der sein Glück versuchen wollte in den USA. Er entschloss sich, die Suche nach verschwundenen Migranten zu seiner Lebensaufgabe zu machen - im Auftrag ihrer Familien, finanziert durch Spenden. Jedes Jahr verschwinden zehntausende Männer, Frauen, Jugendliche und Kinder auf der Flucht vor Armut und Kriminalität in ihren Heimatländern Honduras, El Salvador und Guatemala, irgendwo auf dem Weg. Viele Familien hören jahrelang nichts von ihnen, wissen weder, ob sie es ins Traumland USA geschafft haben, noch ob sie scheiterten oder vielleicht sogar tot sind.
Ruben findet ihre Spuren: Manchmal ihre Gräber, manchmal Überlebende - Frauen, die von den Kartellen in die Prostitution gezwungen wurden, irgendwo in einem geschlossenen Haus im mexikanischen Bundesstaat Chiapas, Männer die sich nicht mehr nachhause trauen, weil sie auf dem Weg ins gelobte Land gescheitert sind. ARTE-Reporter haben Ruben über ein Jahr begleiten dürfen.

Kamerun: Der grüne Terror

Das uralte Volk der Baka, der Pygmäen, hat keinen Platz mehr in den Regenwäldern. Sie gelten dort als Wilderer.
Der Regenwald in Kamerun ist wie im ganzen Kongobecken inzwischen zu einem Wirtschaftsfaktor geworden - auf der einen Seite als Rohstofflieferant für die holzverarbeitende Industrie und auf der anderen Seite als Schutzgebiet für die wilden Tiere. Internationale Hilfsorganisationen wie der WWF schützen inzwischen lieber die Tiere als die Menschen im Wald. Die Baka oder Pygmäen durchstreiften die Wälder seit Jahrhunderten auf der Suche nach Nahrung - ihr ökologischer Fußabdruck ist winzig im Vergleich zu den professionellen Wilderer-Banden. Aber die vom WWF ausgebildeten und bewaffneten Öko-Wächter verfolgen die Pygmäen unnachsichtig und drängen sie aus dem Wald an die großen Straßen, dorthin, wo sie kein Wild mehr finden. Ein Volk stirbt im Namen des Naturschutzes.



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