Abenteuer Alpen - Die Skitour des Lebens
Natur + Reisen, Land + Leute • 14.01.2021 • 03:15 - 03:58
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Die Ex-Skirennfahrerinnen Dominique Gisin (l.) und Fränzi Aufdenblatten (r.): Ein Wiedersehen auf der Haute Route nach dem Rücktritt vom Skisport
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Die Gruppe und die Fernseh-Crew unterwegs am Col de Charmotane auf dem riesigen Otemma-Gletscher.
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Einer der zahlreichen Aufstiege: Hinauf zum Col de l'Êveque.
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Bergführer David Fasel führt die Gruppe auf die Rosablanche (3336m), im Visier der Fernseh-Kamera.
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Originaltitel
Abenteuer Alpen - Die Skitour des Lebens
Produktionsland
CH
Produktionsdatum
2018
Natur + Reisen, Land + Leute

Abenteuer Alpen - Die Skitour des Lebens

Die Haute Route von Chamonix nach Zermatt ist eine der härtesten Hochtouren der Alpen. 80 Kilometer im Schnee, 7000 Höhenmeter im Gebirge. Der Film begleitet eine Gruppe auf dieser Route. Olympiasiegerin Dominique Gisin und ihre ehemalige Teamkollegin Fränzi Aufdenblatten wagen sich mit fünf weiteren Abenteurern auf diese einmalige Reise. Eine Geschichte über Menschen, die als Gruppe zusammenwachsen, an ihre Grenzen kommen und diese gemeinsam überwinden. Sieben Personen erfüllen sich einen lang gehegten Traum: Die ehemaligen Skirennfahrerinnen Dominique Gisin und Fränzi Aufdenblatten sowie der CEO der Allianz-Versicherung, ein Heilpädagoge, eine kaufmännische Angestellte und eine alleinerziehende Mutter mit ihrem Vater bilden eine verschworene Gruppe. Sie wollen die klassische Haute Route von Chamonix nach Zermatt begehen. Keiner von ihnen ist Tourenprofi, die wenigsten waren je eine Woche auf einer Hochtour in den Bergen unterwegs - und schon auf über 3000 Metern über Meer kommen alle an die eigenen Grenzen. Dominique Gisin und Fränzi Aufdenblatten hoffen, in dieser Woche eine Auszeit von ihren Verpflichtungen im Beruf und den Veranstaltungen zu nehmen. "Einfach einmal an nichts zu denken", wie sie sagen. Severin Moser, 56-jähriger CEO einer Versicherung, verantwortlich für über 3500 Personen, lässt mehrere Meetings und sogar eine Verwaltungsratssitzung sausen, um dabei zu sein. Er musste sich das "Okay" von seinen Vorgesetzten einholen und nun darauf vertrauen, dass in seiner Abwesenheit auch ohne ihn die richtigen Entscheide gefällt werden. Peter Straub, 56, ist Heilpädagoge. 30 Jahre lang hat er an der gleichen Schule unterrichtet - nun hat er gekündigt und will sich selbstständig machen. "Ich will mutiger werden", meint er. Dazu gehört auch der Entscheid, die Haute Route in Angriff zu nehmen. Paul Zeller ist 72 Jahre alt und hat die Haute Route vor 50 Jahren schon einmal begangen. Nun will er die Tour noch einmal machen, wahrscheinlich zum letzten Mal. Mit dabei ist auch seine Tochter Yolanda Marmet, 41. Sie ist seit drei Jahren alleinerziehende Mutter und arbeitet zu 60 Prozent als Hauwirtschaftslehrerin. Zeit für sich hat sie selten. Doch jetzt packt sie die Chance. Die Toggenburgerin Carmen Giezendanner, 31, ist kaufmännische Angestellte. Ihre Mutter ist erst vor einiger Zeit an Krebs gestorben. Carmen hat sie bis zu ihrem Tod begleitet. Erst danach begann Carmen mit dem Tourenskifahren, denn die Mutter hatte ihr die Tourenski vererbt. Sie will herausfinden, was sie daran fasziniert hatte und warum ihr die Berge so wichtig waren. Die Haute Route ist für Carmen auch eine Tour in Gedenken an ihre verstorbene Mutter. Mit dabei ist auch der Freiburger Bergführer David Fasel. Die dreiteilige Serie führt in die Alpenwelt der Viertausender. Sie ist geprägt von steilen Aufstiegen mit Ski, Fell, Steigeisen und Pickel, Abseilen, langen Traversen und Abfahrten. Tagestouren von sechs bis zehn Stunden sind die Regel. Die Gruppe trägt ihr Gepäck selbst von Hütte zu Hütte.
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