Abenteuer Archäologie

  • Nach England, Irland und Island drangen die Wikinger unter Erik dem Roten bis nach Grönland vor und sicherten sich hier -- trotz erschwerter Bedingungen - einen gewissen Lebensstandard. Vergrößern
    Nach England, Irland und Island drangen die Wikinger unter Erik dem Roten bis nach Grönland vor und sicherten sich hier -- trotz erschwerter Bedingungen - einen gewissen Lebensstandard.
    Fotoquelle: ARTE France
  • Emilie Gauthier zeigt Peter Eeckhout die Rekonstruktion des Wohnhauses von Erik dem Roten. Vergrößern
    Emilie Gauthier zeigt Peter Eeckhout die Rekonstruktion des Wohnhauses von Erik dem Roten.
    Fotoquelle: ARTE France
  • Emilie Gauthier zeigt Peter Eeckhout die noch erkennbare Häuserstruktur einer ehemaligen Wikingersiedlung in der Nähe des Dorfes Qassiarsuk. Vergrößern
    Emilie Gauthier zeigt Peter Eeckhout die noch erkennbare Häuserstruktur einer ehemaligen Wikingersiedlung in der Nähe des Dorfes Qassiarsuk.
    Fotoquelle: ARTE France
  • Im Innern des rekonstruierten Wohnhauses von Erik dem Roten Vergrößern
    Im Innern des rekonstruierten Wohnhauses von Erik dem Roten
    Fotoquelle: ARTE France
  • Die Archäologin Jette Arneborg veranlasste eine chemische Untersuchung zahlreicher Ausstellungsstücke aus dem Nationalmuseum von Kopenhagen: Die jahrelang aufbewahrten geschnitzten Objekte aus Walross-Stoßzähnen stammen aus der Wikingerzeit. Vergrößern
    Die Archäologin Jette Arneborg veranlasste eine chemische Untersuchung zahlreicher Ausstellungsstücke aus dem Nationalmuseum von Kopenhagen: Die jahrelang aufbewahrten geschnitzten Objekte aus Walross-Stoßzähnen stammen aus der Wikingerzeit.
    Fotoquelle: ARTE France
Report, Archäologie
Abenteuer Archäologie

Infos
Synchronfassung, Online verfügbar von 06/06 bis 05/08
Produktionsland
Frankreich
Produktionsdatum
2018
arte
Mi., 06.06.
17:20 - 17:50
Folge 3, Die Wikingersiedlungen Grönlands


Die Wikinger waren ohne Frage die größten Entdecker des Mittelalters. Die begnadeten Seefahrer kolonisierten zahlreiche Inseln, darunter England und Irland oder weiter nördlich Island und die Färöer Inseln. 986 stach der Wikinger-Anführer Erik der Rote in Island in See, um die damals unbewohnte "grüne Insel" Grönland zu erobern - für die bäuerliche Bevölkerung verhieß das zukünftigen Wohlstand. In Wirklichkeit stellte sich Grönland jedoch als deutlich weniger gastlich heraus: eine raue Küste, vom Wind gepeitschte Täler, in denen kein Baum wuchs, schwer schiffbare Fjorde. Von einem Land des Überflusses konnte keine Rede sein. Haben es die Wikinger geschafft, das extrem unwirtliche Gebiet zu erobern und sich dauerhaft dort niederzulassen? Nach vorherrschender Auffassung sind die Wikinger mit ihrem Versuch der Besiedlung gescheitert, weil sie sich nicht an die extremen klimatischen Bedingungen anpassen konnten. Doch die neuesten Erkenntnisse eines französisch-dänischen Forschungsteams entkräften diese These. Als sie die Überreste von Siedlungen und die Auswirkungen der Wikinger-Aktivitäten auf die Umwelt untersuchten, stellten die Archäologen fest, dass die Wikinger von Anfang an Überlebensstrategien gefunden hatten und sich sogar einen gewissen Komfort sicherten. Selbst die Kleine Eiszeit sollen sie überstanden haben. Wenn aber die Wikinger in der feindlichen Umgebung der Insel nicht an Hunger oder Kälte gestorben sind, wie kommt es dann, dass die Archäologen keine Spur für ihre Präsenz nach dem 15. Jahrhundert finden? Die Erkenntnisse der Wissenschaftler könnten dafür sorgen, dass dieses Rätsel endlich aufgedeckt wird.


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