Abenteuer Erde

  • Als einzige unter den Riff-Fischen benutzen Großzahn-Lippfische Werkzeuge, um die harte Schale von Muscheln, ihrer Lieblingsbeute, zu knacken. Sie schlagen die Muschel immer wieder gegen einen Korallenstock, bis die Schale bricht. Vergrößern
    Als einzige unter den Riff-Fischen benutzen Großzahn-Lippfische Werkzeuge, um die harte Schale von Muscheln, ihrer Lieblingsbeute, zu knacken. Sie schlagen die Muschel immer wieder gegen einen Korallenstock, bis die Schale bricht.
    Fotoquelle: WDR/BBC/Alex Vail
  • Walross-Mutter und Ihr Junges haben eine enge Bindung, sie kommunizieren durch Laute und mit Hilfe ihres starken Geruchssinns. Vergrößern
    Walross-Mutter und Ihr Junges haben eine enge Bindung, sie kommunizieren durch Laute und mit Hilfe ihres starken Geruchssinns.
    Fotoquelle: WDR/BBC
  • Große Tümmler auf Ausbildungstour. Die Eltern wollen dem Delfinkalb zeigen, wie es sich an Hornkorallen reiben kann, um die Haut zu schützen. Vergrößern
    Große Tümmler auf Ausbildungstour. Die Eltern wollen dem Delfinkalb zeigen, wie es sich an Hornkorallen reiben kann, um die Haut zu schützen.
    Fotoquelle: WDR/BBC
  • Große Tümmler sind Meister im Wellenreiten. Vergrößern
    Große Tümmler sind Meister im Wellenreiten.
    Fotoquelle: © WDR/BBC/Steve Benjamin
  • Bei Schafskopf-Lippfischen lassen sich Männchen und Weibchen sehr durch die Größe unterscheiden. Sind die Weibchen groß und alt genug, können sie eine beachtliche Verwandlung durchmachen: sie werden vom Weibchen zum Männchen. Vergrößern
    Bei Schafskopf-Lippfischen lassen sich Männchen und Weibchen sehr durch die Größe unterscheiden. Sind die Weibchen groß und alt genug, können sie eine beachtliche Verwandlung durchmachen: sie werden vom Weibchen zum Männchen.
    Fotoquelle: WDR/BBC/Tony Wu
  • Große Tümmler sind Meister im Wellenreiten. Vergrößern
    Große Tümmler sind Meister im Wellenreiten.
    Fotoquelle: WDR/BBC/Steve Benjamin
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Abenteuer Erde

Infos
Audiodeskription
Produktionsland
GB / USA / China / D / F
Produktionsdatum
2017
WDR
Di., 29.01.
20:15 - 21:00
Der Blaue Planet - 1. Unbekannte Ozeane


Die Folge "Unbekannte Ozeane" ist der Auftakt der sechsteiligen atemberaubenden Serie, die im vergangenen Jahr bei der Erstausstrahlung im Ersten im Schnitt viereinhalb Millionen Zuschauer erreichte. Die erfolgreiche BBC/WDR-Koproduktion wird ab dem 29. Januar 2019 erstmals im Deutschen Fernsehen wiederholt. Mit revolutionärer Technik gelingt ein Einblick in völlig neue Welten. Walhaie, Delfine und viele andere Tiere tragen kleine Kameras und führen das Publikum direkt in ihren Alltag ein, Drohnen vermitteln eine Ahnung von der unendlichen Weite des Meeres. Mit Rebreather- oder Kreislauftauchgeräten kommen die Filmer so nah an viele Tiere wie nie zuvor, weil keine Luftblasen oder Geräusche die Darsteller vertreiben. So gelangen ihnen nicht nur einzigartige Bilder, sondern sie deckten Verhaltensweisen auf, die selbst Forschern unbekannt waren und sogar zu neuen wissenschaftlichen Veröffentlichungen führten. Die Serie hat es geschafft, die großen Probleme der Ozeane und die damit verbundenen Veränderungen in den Weltmeeren in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken. Überfischung, brutale Jagden, Folgen des Massentourismus und die Verschmutzung durch den Menschen sind nun international diskutierte Themen. Erschreckend allein die Zahl, dass pro Jahr 800 Millionen Tonnen an Plastik in den Ozeanen entsorgt werden. Die Kamerateams verbrachten 1.500 Tage auf See, davon mehr als 1.000 Stunden in der Tiefsee. Sie filmten in jedem Ozean und vor jedem Kontinent. Sie besuchten Korallenriffe, Küsten und tauchten hinab in unbekannte Tiefen. Axel Milberg, bekannt als Tatortkommissar Klaus Borowski, erzählt zu den atemberaubenden Bildern unglaubliche Tiergeschichten - spannender als jeder Krimi. Tatort: die Ozeane der Welt. Wer hätte zum Beispiel gedacht, dass Delfine präventive Selbstmedikation betreiben. Sie reiben sich an einer Hornkoralle mit deren antiseptischer Schleimschicht ein. Schon die Jüngsten in der Delfingruppe werden in das uralte Heilerwissen eingeführt. Solche zielgerichteten Verhaltensweisen sind jedoch kein Monopol von intelligenten Meeressäugern. Im Australischen Great Barrier Riff gelingt es zum ersten Mal, einen Fisch bei einer äußerst ungewöhnlichen Aktion zu filmen. Sie stellt alles, was bislang über Fischverhalten bekannt war, in den Schatten: Hat ein Großzahnlippfisch nach langer Suche seine Lieblingsnahrung - eine Muschel - gefunden, steht er vor einem Problem: Wie an das saftige Fleisch darin gelangen? Zielstrebig schwimmt er zu einer abgestorbenen Hirnkoralle, die sich rasch als seine Werkbank entpuppt. Unermüdlich schlägt er die Schale so lange darauf, bis sie - oft erst nach 20 Minuten - zerbricht. Damit gehört er zum Club der Werkzeugmachenden Tiere, dem sonst eher nur so illustre Mitglieder wie Affen oder kluge Rabenvögel angehören. Fische sind also weitaus smarter als gedacht. Ungewöhnliches Verhalten ganz anderer Art dokumentiert ein Team vor Neuseeland. Dort jagen Kleine Schwertwale Große Tümmler. Die Namen täuschen darüber hinweg, dass die Jäger mit ihren sechs Metern Länge deutlich größer sind als ihre Beute. Und trotzdem wagen es die Tümmler, sich plötzlich ihren Verfolgern zuzuwenden und sie sogar mit ganz speziellen Lauten zu begrüßen. Und statt sie zu zerreißen, bilden die Schwertwale mit ihren kleineren Verwandten eine riesige Gemeinschaft - aus Jägern und Gejagten werden Jagdkumpane. "Der Blaue Planet" nimmt Sie mit auf eine faszinierende Reise, tauchen Sie ein in unbekannten Ozeane. Sie brauchen dafür kein Tauchgerät, nur 45 Minuten Zeit.


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