Abenteuer Erde: Wildes Deutschland - Der Bayerische Wald

  • Die umgestürzten Stämme dienen nicht nur der Luchsfamilie (im Bild) als Versteck, sondern das tote Holz vermodert allmählich und wandelt sich selbst zum Keimbett für eine neue Waldgeneration. Vergrößern
    Die umgestürzten Stämme dienen nicht nur der Luchsfamilie (im Bild) als Versteck, sondern das tote Holz vermodert allmählich und wandelt sich selbst zum Keimbett für eine neue Waldgeneration.
    Fotoquelle: © WDR/BR/Der Bayerische Wald
  • WDR Fernsehen ABENTEUER ERDE, "Wildes Deutschland - Der Bayerische Wald", ein Film von Jürgen Eichinger,  am Dienstag (07.07.15) um 20:15 Uhr.
Die umgestürzten Stämme dienen nicht nur der Luchsfamilie (im Bild) als Versteck, sondern das tote Holz vermodert allmählich und wandelt sich selbst zum Keimbett für eine neue Waldgeneration. Weitere Bilder finden Sie unter www.br-foto.de. Vergrößern
    WDR Fernsehen ABENTEUER ERDE, "Wildes Deutschland - Der Bayerische Wald", ein Film von Jürgen Eichinger, am Dienstag (07.07.15) um 20:15 Uhr. Die umgestürzten Stämme dienen nicht nur der Luchsfamilie (im Bild) als Versteck, sondern das tote Holz vermodert allmählich und wandelt sich selbst zum Keimbett für eine neue Waldgeneration. Weitere Bilder finden Sie unter www.br-foto.de.
    Fotoquelle: © WDR/BR/Rainer Bernhard
  • Das Ammergebirge. Vergrößern
    Das Ammergebirge.
    Fotoquelle: © Bayerischer Rundfunk
  • Riesige Buchen- und Kieferwälder zählen zu den touristischen Höhepunkten des Naturparks Nossentiner/Schwinzer Heide. Vergrößern
    Riesige Buchen- und Kieferwälder zählen zu den touristischen Höhepunkten des Naturparks Nossentiner/Schwinzer Heide.
    Fotoquelle: © NDR
Natur + Reisen, Land + Leute
Abenteuer Erde: Wildes Deutschland - Der Bayerische Wald

Infos
Originaltitel
Abenteuer Erde
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2012
WDR
Di., 30.06.
21:00 - 21:45


Als sich in den 1980 Jahren im Nationalpark Bayerischer Wald der Borkenkäfer außergewöhnlich stark vermehrte und die Nationalparkverwaltung eine Bekämpfung bewusst unterließ, hatte das weit reichende Folgen. Binnen weniger Jahre starben mehrere tausend Hektar alter, ehemals wirtschaftlich genutzter Fichtenbestände in den Hochlagen ab. Apokalyptische Szenarien boten sich dem Besucher. Zehntausender kahler toter Bäume dominierten den Nationalpark. Vom Ende des Waldes war die Rede, vom "größten Waldfriedhof" Mitteleuropas" und vom Ruin der Tourismusregionen Bayerischer Wald. Viele Skeptiker bezweifelten, ob aus diesen Baumleichen je wieder ein gesunder Wald werden würde. Doch dann geschah das Wunder. Aus dem Werk der Borkenkäfer wuchs ein neuer Wald heran, vielgestaltiger und bunter, als es der vorherige Wirtschaftswald je war. Knapp 30 Jahre nach dem Borkenkäferbefall zeigt sich jetzt endlich der Erfolg der Nationalpark-Idee "Natur Natur sein lassen. Die riesigen Mengen toten Holzes vermoderten im Lauf der Zeit und damit entstand die wichtigste Voraussetzung für die erfolgreiche natürliche Verjüngung der Fichte in diesen Lagen. Genau die Baumarten kehrten ganz von alleine zurück, die seit alters her hier gesund gedeihen können Der "katastrophenartige" Zusammenbruch der alten Fichten war deshalb nicht das Ende des Bergwaldes, sondern er war ein Anstoß zur Entwicklung in Richtung "Urwald". Nirgendwo sonst zwischen Ural und Atlantik dürfen sich Wälder auf einer so großen Fläche frei entwickeln - ohne Zutun des Menschen - nur aus eigener Kraft und allein nach den Gesetzen der Natur. Der Film zeigt, wie es im einstigen Wirtschaftswald zur "Katastrophe" kam und wie daraus heute der "Urwald von morgen" heranwächst, wie perfekt hier Werden, Wachsen und Vergehen ineinandergreifen und warum der Borkenkäfer nicht zum Totengräber, sondern zum Geburtshelfer wurde.

Thema:

Heute: Wildes Deutschland - Der Bayerische Wald



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