Abenteuer Sibirien

  • Landschaft bei Magadan im Osten Sibiriens im "Indian Summer" Vergrößern
    Landschaft bei Magadan im Osten Sibiriens im "Indian Summer"
    Fotoquelle: ZDF
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    Luftaufnahme einer sibirischen Raffinerie
    Fotoquelle: ZDF
  • Stadtansicht von Magadan: Die ostsibirische Stadt wurde 1929 als Zwangsarbeiterlager gegründet. Vergrößern
    Stadtansicht von Magadan: Die ostsibirische Stadt wurde 1929 als Zwangsarbeiterlager gegründet.
    Fotoquelle: ZDF
  • Die Hafenstadt Wladiwostok am Pazifik ist Sibiriens Tor in die Welt: Von hier aus werden Waren und Rohstoffe verschifft. Vergrößern
    Die Hafenstadt Wladiwostok am Pazifik ist Sibiriens Tor in die Welt: Von hier aus werden Waren und Rohstoffe verschifft.
    Fotoquelle: ZDF
  • Sowjetisches Militär-Denkmal vor einem Wohnblock in Magadan: Die ostsibirische Stadt wurde 1929 als Zwangsarbeiterlager gegründet. Vergrößern
    Sowjetisches Militär-Denkmal vor einem Wohnblock in Magadan: Die ostsibirische Stadt wurde 1929 als Zwangsarbeiterlager gegründet.
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    Steilküste des Ochotskischen Meeres bei Magadan
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Natur+Reisen, Land und Leute
Abenteuer Sibirien

Infos
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2012
arte
Mi., 21.11.
10:20 - 11:05
Aufbruch der Glücksritter


Atemberaubende Weite, klirrende Kälte, unvorstellbarer Reichtum: Das ist Sibirien. Ein Land der Superlative. So groß wie ein Kontinent, 37-mal so groß wie Deutschland. Die Natur im fernen Osten ist erbarmungslos, das Leben in Sibirien steckt voller Gefahren. Trotzdem zieht es seit Jahrhunderten die Menschen in seinen Bann. In der russischen Weite sind sie auf der Suche nach Wissen und nach Glück. Es waren Deutsche, die sich im 18. Jahrhundert als erste Siedler in die unwirtlichen Gebiete des Ostens vorwagten und auf abenteuerlichen Expeditionen ihr Leben riskierten. Viele Deutsche folgten ihnen, bis heute. Sie alle suchen Chancen und Herausforderungen in diesem Land der Extreme. Die zweiteilige TV-Dokumentation "Abenteuer Sibirien" verknüpft die deutsche Historie Sibiriens mit der faszinierenden Gegenwart. Denn noch immer gilt das riesige Gebiet zwischen dem Ural und dem Pazifik als Schatzkammer Russlands. Gigantische Rohstoffvorkommen, unberührte Natur, eine faszinierende Tierwelt und uralte Kulturen locken auch heute noch Wissenschaftler und Glücksjäger in den Osten. Der zweite Teil der Dokumentation begleitet deutsche Glücksritter, die es geschafft haben, ihren persönlichen Traum in Sibirien zu verwirklichen. In der westsibirischen Tiefebene hat es Landwirt Stefan Dürr zu einem der wichtigsten Milchbauern Russlands gebracht. Als Praktikant kam er vor 23 Jahren nach Russland, heute beschäftigt er 2500 Angestellte, bewirtschaftet 150 000 Hektar Land. Ein Glücksritter ganz anderer Art ist Thomas Sand. Mitten in der unendlichen Taiga bohrt der deutsche Experte nach Erdöl. Auch im Winter bei minus 40 Grad Celsius. Das Leben zwischen Bohrturm und Containern erfordert viel Disziplin. Aber Thomas Sand gefällt der Gedanke, dass "sein" Öl und Gas auch deutsche Autos fahren lässt und unsere Wohnungen heizt. Weit im Osten zwischen Beringsee und chinesischer Grenze betreut ein Pastor aus Deutschland die flächenmäßig größte Kirchengemeinde der Welt. Er hat damit die Aufgabe seines Lebens gefunden. 1992 kam der Hamburger zu einem Studienaufenthalt nach Wladiwostok. Seine erste Aufgabe war es, die Lutheraner in der Stadt zu finden, die wegen ihres Glaubens im Untergrund lebten. Die modernen Glücksritter setzen das fort, was die ersten Siedler aus Deutschland Ende des 19. Jahrhunderts einst begannen. Einer von ihnen war Adolph Dattan. Der deutsche Kaufmann kam in jungen Jahren mittellos nach Sibirien und wurde schließlich erfolgreicher Geschäftsführer der ersten Kaufhauskette "Kunst & Albers" in Wladiwostok. Die Waren kamen größtenteils aus Hamburg, bis zu 130 Tage dauerte die Schifffahrt von Europa bis ans andere Ende der Welt. Dattans Erfolgsgeschichte endete mit dem Beginn des Ersten Weltkrieges. Anderthalb Jahre lang reiste Autor Kay Siering mit Kameramann Jürgen Heck und Assistent Yannick Schmeil immer wieder nach Sibirien. Insgesamt verbrachte das Team mehr als elf Wochen in der russischen Einsamkeit. Mehr als 60 000 Kilometer reiste die Crew mit Flugzeugen und Helikoptern über das gigantische Land. Temperaturen zwischen minus 40 Grad und plus 35 Grad Celsius stellten Filmemacher und Equipment immer wieder vor enorme Herausforderungen.


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