Will lebt allein in seiner Londoner Luxuswohnung. Er muss nicht arbeiten, denn sein Vater komponierte einst ein "One Hit Wonder", einen Weihnachtssong, der zum Evergreen wurde und Will ein sorgloses Leben von den Tantiemen ermöglicht. Wills Schwester Christine versucht immer wieder, Will vom Mehrwert eines Lebens mit Familie zu überzeugen. Doch Will sind Frauen, die sich längerfristig in sein Leben einzunisten gedenken, oder gar Kinder ein Gräuel. Aufgrund einer Erfahrung, die er vorschnell verallgemeinert, hält Will alleinerziehende Mütter für sein ideales Beuteschema. Er erfindet einen Sohn, schließt sich einer Gruppe von Frauen an, die alle ein Kind haben und verlassen wurden, und macht so bei einem Ausflug die Bekanntschaft von Marcus . Der killt im Londoner Regent's Park aus Versehen eine Ente mit einem von seiner Mutter Fiona gebackenen Biobrot, doch es kommt noch schlimmer: Als Marcus zurück nach Hause kommt, hat seine depressive Mutter einen Suizidversuch unternommen, wird aber im Krankenhaus gerettet. Marcus sucht fortan Zugang zu Will, und der kann sich dem bodenständigen Charme des verunsicherten Jungen nicht ganz entziehen. Weihnachten weckt auch bei Will neue Gefühle - immerhin verbringt er das Fest zum ersten Mal nicht allein auf dem Sofa mit seiner "Frankenstein"-DVD. Doch es ist noch ein Stück Arbeit zu leisten, ein großer Auftritt zu absolvieren und sich gegen den Vorwurf zu wehren, womöglich ein pädophiler Kinderschänder zu sein, bis sich bei Will die Erkenntnis durchsetzt, dass Menschen vielleicht eine Inselkette sind, unter der Wasseroberfläche miteinander verbunden. Und ja, diese Form der Verbundenheit verschafft ein unglaublich wohliges Gefühl. Wie schön, dass auch die attraktive Rachel , eine alleinerziehende Mutter, dieses Gefühl mit Will teilt.