Warum sich der Großvater 1980 ausgerechnet die heruntergekommene Gamburg oberhalb der Tauber gekauft hat, das ist eine der erstaunlichen Geschichten dieser Familie, die aus Westfalen stammt. Hans-Georg von Mallinckrodt junior entdeckte dann bei den Restaurierungsarbeiten Wandmalereien, die zu den bedeutendsten in Europa zählen und legte sie gegen den Widerstand des Denkmalamtes frei. Heute entdecken immer mehr Besucherinnen und Besucher diesen Kunstschatz, geführt vom jungen Goswin Freiherr von Mallinckrodt, einem Kunsthistoriker, der auch als Illustrator arbeitet. Er versucht, die Gamburg als eines der historischen Highlights des Südwestens zu etablieren. Das sollte auch gelingen, denn die Geister- und Gespenstergeschichten der Gamburg sind legendär.