Ägyptens versunkene Hafenstadt

  • Goldene Löwenkopf- und Sichelformohrringe aus Herakleion waren in hellenistischer Zeit vom 4.-2. Jh.v.Chr. sehr beliebt. Die Ausgrabungen brachten auch Goldmünzen zutage. Vergrößern
    Goldene Löwenkopf- und Sichelformohrringe aus Herakleion waren in hellenistischer Zeit vom 4.-2. Jh.v.Chr. sehr beliebt. Die Ausgrabungen brachten auch Goldmünzen zutage.
    Fotoquelle: MDR
  • Nach ihrer Bergung aus dem Meer in der Bucht von Abukir liegt zwischen den drei rund fünf Meter hohen Kolossalstatuen (Pharao, Königin und Gott Hapi) auch eine sehr große, über 15 Tonnen schwere Stele aus rosa Granit auf einer großen Schute. Vergrößern
    Nach ihrer Bergung aus dem Meer in der Bucht von Abukir liegt zwischen den drei rund fünf Meter hohen Kolossalstatuen (Pharao, Königin und Gott Hapi) auch eine sehr große, über 15 Tonnen schwere Stele aus rosa Granit auf einer großen Schute.
    Fotoquelle: MDR
  • Zu den wichtigen Monumenten, die im Tempelbezirk von Herakleion gefunden wurden, zählt dieser monolithische Naos (Schrein) aus der Ptolemäerzeit. Vergrößern
    Zu den wichtigen Monumenten, die im Tempelbezirk von Herakleion gefunden wurden, zählt dieser monolithische Naos (Schrein) aus der Ptolemäerzeit.
    Fotoquelle: MDR
  • Franck Goddio und ein Teammitglied betrachten die am Grund der Bucht von Abukir liegende, zerbrochene Statue eines ägyptischen Pharaos. Vergrößern
    Franck Goddio und ein Teammitglied betrachten die am Grund der Bucht von Abukir liegende, zerbrochene Statue eines ägyptischen Pharaos.
    Fotoquelle: MDR
  • Eine kolossale Statue: Hapi, Gott der Nilflut und Fruchtbarkeit. Mit 5,40 Meter Höhe ist sie die größte Statue des Gottes, die jemals gefunden wurde. Vergrößern
    Eine kolossale Statue: Hapi, Gott der Nilflut und Fruchtbarkeit. Mit 5,40 Meter Höhe ist sie die größte Statue des Gottes, die jemals gefunden wurde.
    Fotoquelle: MDR
  • Franck Goddio Vergrößern
    Franck Goddio
    Fotoquelle: MDR
  • Bei den Ausgrabungsarbeiten in Herakleion fotografiert ein Archäologe einen kleinen Khonsu-Helm. Das Metallgitter erleichtert die Untersuchungen an den Objekten und deren Fundstellen. Vergrößern
    Bei den Ausgrabungsarbeiten in Herakleion fotografiert ein Archäologe einen kleinen Khonsu-Helm. Das Metallgitter erleichtert die Untersuchungen an den Objekten und deren Fundstellen.
    Fotoquelle: MDR
Report, Archäologie
Ägyptens versunkene Hafenstadt

Infos
Online verfügbar von 01/12 bis 08/12
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2012
arte
Sa., 01.12.
21:05 - 22:00
Ein Mythos taucht auf


In der versunkenen Hafenstadt Herakleion im Mündungsdelta des Nils soll früher ein buntes Leben geherrscht haben. Die Stadt galt um die Zeitenwende als das Tor nach Ägypten. Hier kamen die Handelsschiffe aus Griechenland an, und im Haupttempel erhielten die neuen Pharaonen ihre Weihen. Doch im 7. Jahrhundert versank die Stadt auf rätselhafte Weise in den Fluten und verschwand zunehmend aus dem Gedächtnis der Menschen. Von Herakleion blieb nicht viel mehr übrig als ein paar dürftige Erwähnungen in antiken Texten. Über die Jahrhunderte verschob sich die Mündung des Nils, und an der Stelle, an der einst die Stadt gewesen sein musste, ist heute nur noch Wasser. Der französische Meeresarchäologe Franck Goddio wagt sich mit großer Beharrlichkeit an die Herkulesaufgabe, die versunkene Stadt wiederzufinden. Das Forschungsgebiet erstreckt sich über 150 Quadratkilometer - was etwa der halben Fläche der Stadt Leipzig entspricht. Die Sicht unter Wasser ist extrem schlecht, und die Reste der Stadt liegen versunken im Sediment. Nicht einmal ihr Name ist eindeutig. In den alten Texten ist mal von Herakleion, mal von Thonis die Rede. Schließlich machen Franck Goddios Taucher eine sensationelle Entdeckung: Sie legen den Haupttempel Herakleions frei, den legendären Amun-Gereb-Tempel. In den folgenden Jahren geht es Schlag auf Schlag: Goddio findet meterhohe Kolossalstatuen, Gold und Schmuck, Anker, Schiffe, Keramiken und Alltagsgegenstände. Wie lebten die Menschen in Herakleion? Wie intensiv war der Seehandel? Wie groß war der kulturelle Austausch mit den anderen Mittelmeerländern? Jeder gefundene Gegenstand gibt Aufschluss über das Leben in der antiken Stadt. Am Ende gelingt es Franck Goddio sogar, das jahrtausendealte Rätsel um die beiden Städtenamen zu lüften. Mit jedem Quadratmeter Meeresgrund, den der Meeresarchäologe erforscht, wird die legendäre Hafenstadt lebendiger. Ein Mythos taucht auf. Die Dokumentation schildert die jahrelange penible Suche nach der versunkenen Stadt und zeigt, wie einzelne Funde langsam ein Gesamtbild ergeben, von ersten Umrissen bis hin zu einem detaillierten Stadtplan der einst blühenden Hafenstadt.


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