Aenne Burda - Die Wirtschaftswunderfrau

  • Um zu genauen, vergleichbaren Größen zu kommen, haben Aenne (Katharina Wackernagel) und Edith Schmidt (Luise Wolfram) die Bürgerinnen aufgefordert, sich vermessen zu lassen. Vergrößern
    Um zu genauen, vergleichbaren Größen zu kommen, haben Aenne (Katharina Wackernagel) und Edith Schmidt (Luise Wolfram) die Bürgerinnen aufgefordert, sich vermessen zu lassen.
    Fotoquelle: SWR/Hardy Brackmann
  • Wenn es ein Problem in der Druckerei oder dem Vertrieb gibt, zieht Franz (Fritz Karl) Burda den Kittel an und kümmert sich persönlich darum. Vergrößern
    Wenn es ein Problem in der Druckerei oder dem Vertrieb gibt, zieht Franz (Fritz Karl) Burda den Kittel an und kümmert sich persönlich darum.
    Fotoquelle: SWR/Hardy Brackmann
  • Als Aenne (Katharina Wackernagel) den Vertrag unterschreiben soll, mit dem der Verlag der Modezeitschrift in ihren Besitz übergehen soll, erfährt sie vom Notar (Robert Schupp), dass hohe Verbindlichkeiten auf dem Verlag ruhen, von denen Franz (Fritz Karl) ihr bisher nichts erzählt hatte. Vergrößern
    Als Aenne (Katharina Wackernagel) den Vertrag unterschreiben soll, mit dem der Verlag der Modezeitschrift in ihren Besitz übergehen soll, erfährt sie vom Notar (Robert Schupp), dass hohe Verbindlichkeiten auf dem Verlag ruhen, von denen Franz (Fritz Karl) ihr bisher nichts erzählt hatte.
    Fotoquelle: SWR/Hardy Brackmann
  • Katharina Wackernagel als Verlegerin Aenne Burda in ihrem Büro in Offenburg. Vergrößern
    Katharina Wackernagel als Verlegerin Aenne Burda in ihrem Büro in Offenburg.
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TV-Film, TV-Drama
Aenne Burda - Die Wirtschaftswunderfrau

Infos
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2018
One
So., 09.12.
20:15 - 21:45
Folge 1


Offenburg 1949. Die wirtschaftlichen Bedingungen in Nachkriegsdeutschland werden zusehends besser. Die Druckerei und der Verlag von Franz Burda laufen gut, seiner Frau Anna kann Franz ein gutsituiertes bürgerliches Leben bieten. Annas eigene Geschäftsidee, eine Modezeitschrift, die den Frauen schicke Modelle zum Nachschneidern bereitstellen soll, nimmt ihr Mann nicht ernst. Schließlich muss sie nicht arbeiten wie Frauen in weniger wohlhabenden Verhältnissen, weil er die wirtschaftliche Verantwortung für sie und die drei Söhne Franz, Frieder und Hubert trägt. Anna wiederum, die selbst große Freude an schönen Dingen hat, ist überzeugt, dass die Sehnsucht der Frauen, der Nachkriegstristesse zu entrinnen, ein großes Potenzial birgt. Doch sie fügt sich in seine Entscheidung - bis sie entdeckt, dass ihr Mann nicht nur immer mal wieder eine Affäre, sondern im Nachbarort eine veritable Zweitfamilie hat. Anna ist erschüttert und braust ab nach Paris, wo ein alter Freund aus Besatzungstagen, André Lambert, einen Modeverlag führt. Zwischen dem Besuch von Modeschauen und einem spielerischen Flirt erfährt sie von ihm, dass Franz' ehemalige Sekretärin und Mutter des unehelichen Kindes, Evelyn Holler, genau die Zeitschrift herausgibt, die sie immer machen wollte. Subventioniert von ihrem Ehemann. Anna schäumt. Sie stellt Franz ein Ultimatum: Entweder er überantwortet ihr die Zeitschrift oder sie lässt sich scheiden. Franz gibt nach, und Anna, die inzwischen beschlossen hat, sich in Zukunft Aenne zu nennen, wirft die Konkurrentin persönlich aus dem Verlag. Dort beginnt sie sofort mit der Umgestaltung der Zeitschrift, die das auch nötig hat. Aenne fordert viel von ihren Angestellten. Aber sie gibt ihnen auch eine Vision, für die einzusetzen sich lohnt: Ihre 'Favorit Moden' soll sich von allen anderen Modezeitschriften unterscheiden und den Frauen einen wirklichen Mehrwert bieten. Und: Bei allem strengen Regiment ist Aenne für gute Ideen ihrer Mitarbeiterinnen immer offen. Zu den guten Ideen der engagierten Assistentin Edith Schmidt und der kreativen Schneiderin Lise Schneegass gehört der Einfall, Bürgerinnen von Offenburg und Lahr zur Vermessung ihrer Körper einzuladen, um endlich realistische, verbindliche Kleidergrößen zu bekommen. Aenne glaubt an ihr Projekt, und noch vor Erscheinen der ersten Ausgabe fordert sie von Franz ein, dass er ihr den Verlag überschreibt, im Gegenzug verzichtet sie auf alle Ansprüche aus seinem Vermögen. Erst beim Termin mit dem Notar erfährt Aenne, dass hohe Schulden auf dem Verlag liegen, die sie im Fall einer Überschreibung an ihren Mann zurückzahlen muss.


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