Äquator - Die Linie des Lebens

  • Nur zwei Drittel der Atolle von Kiribati sind überhaupt bewohnt. Vergrößern
    Nur zwei Drittel der Atolle von Kiribati sind überhaupt bewohnt.
    Fotoquelle: ZDF
  • Am 21. März feiern die Menschen in Ecuador die Tagundnachtgleiche. Vergrößern
    Am 21. März feiern die Menschen in Ecuador die Tagundnachtgleiche.
    Fotoquelle: ZDF
  • Auch auf Kiribati sind die Kinder fleißig. Hier lernen sie unter anderem, wie Süßkartoffeln angebaut werden. Vergrößern
    Auch auf Kiribati sind die Kinder fleißig. Hier lernen sie unter anderem, wie Süßkartoffeln angebaut werden.
    Fotoquelle: ZDF
  • Durch die kleine Insel Rólas vor der Südspitze von São Tomé verläuft der geografische Äquator. Vergrößern
    Durch die kleine Insel Rólas vor der Südspitze von São Tomé verläuft der geografische Äquator.
    Fotoquelle: ZDF
Report, Doku-Reihe
Äquator - Die Linie des Lebens

Infos
Online verfügbar von 15/04 bis 14/06
Produktionsland
Deutschland / Kanada
Produktionsdatum
2017
arte
Mo., 15.04.
15:50 - 16:40
Ohne Schatten


Der kleine Pazifik-Atoll Abaiang gehört zum Inselstaat Kiribati in unmittelbarer Äquatornähe und liegt mitten im Stillen Ozean, an der Datumsgrenze. Dort züchtet der Agrar-Experte Kaboua John Kokospalmen-Setzlinge für die Gemeinschaft. Er sagt, Kiribati sei ein Paradies. Allerdings ist es bedroht. In den vergangenen 25 Jahren stieg der Meeresspiegel stetig an. Den Inseln von Kiribati, die nur wenige Meter aus dem Meer ragen, droht die Überflutung. Die Bewohner der ehemals britischen Inseln leben vorwiegend in Selbstversorgung und erwirtschaften ihren Lebensunterhalt mit traditionellen Methoden. Das Wissen der Altvorderen schützt leider nicht vor den Folgen des Klimawandels. Ecuador wurde nach seiner Lage am Äquator benannt. Dort kämpft die indigene Andenbäuerin Magdalena Fueres darum, altes Wissen zu bewahren. Jedes Jahr zur Frühjahrs-Tagundnachtgleiche nimmt sie an der Prozession zum Fest Mushuk Nina teil. Es bedeutet "Neues Feuer" und feiert die Leben spendende Vereinigung von Sonne und Erde. Bereits vor der Zeit der Inkas wussten indigene Völker um die Besonderheit ihrer geografischen Lage. Daran erinnert der ecuadorianische Geograf Cristobal Cobo mit dem Monument einer riesigen Sonnenuhr. Besucher lernen unter anderem, wie genau der Stand der Sonne die Jahreszeiten entstehen lässt. "Ich reise gern, weil ich dabei lerne", sagt der Fotograf Babak Tafreshi, der auf São Tomé und Príncipe unterwegs ist. Er möchte das Verschwinden der Schatten zur Frühjahrs-Tagundnachtgleiche im Bild festhalten. Doch gerade im März sorgt die starke Sonneneinstrahlung für Wolken und Gewitter.


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