Affenwelten

Berberaffen können sehr gut klettern. Außer dem Menschen sind sie die einzige freilebende Primatenart Europas. Vergrößern
Berberaffen können sehr gut klettern. Außer dem Menschen sind sie die einzige freilebende Primatenart Europas.
Fotoquelle: ZDF/Mark MacEwen
Natur+Reisen, Tiere
Affenwelten

Infos
Produktionsland
Großbritannien
Produktionsdatum
2014
ZDFneo
Di., 21.08.
03:50 - 04:35
Folge 2, Familienangelegenheiten


Lebensthemen wie Geburt und Tod, Liebe und Verlust, Miteinander und Rivalität entdecken wir auch bei den Affen. Sie zeigen Emotionen und besitzen eine ausgeprägte Persönlichkeit. Die Primaten sind sehr gesellig und leben in Familiengruppen oder Verbänden mit strengen Rangordnungen. Welche Geschichten damit verbunden sind und wie der Zusammenhalt der Gruppe immer wieder hergestellt wird, dokumentiert die zweite Folge der "Affenwelten". Wie wichtig vor allem die Kindheit und das Familienleben sind, erlebt das Team beim Besuch eines Bonobo-Waisenhauses im Kongo. Die Mütter der kleinen Bonobos sind von Jägern getötet oder gefangen worden. Liebevoll werden sie dort von Pflegerinnen umsorgt. Bonobos, die keine Berührungen, Zuspruch und Streicheleinheiten erhalten, gehen jämmerlich ein. Denn Affeneltern zeigen genau wie Menschen intensive Zuneigung und Liebe zu ihren Jungen. Besonders raffiniert organisiert das Kaiserschnurrbarttamarin-Weibchen die Betreuung der Kleinen. Sie lässt drei Männer im Glauben, dass sie die Väter ihrer Zwillinge seien - und so kümmern sich alle fürsorglich um den Nachwuchs - und das Weibchen bleibt entspannt. Im Sozialleben der Affen ist fast alles drin. Beim Silbernen Haubenlangur sind die Tierkinder auffällig gekleidet. Mit ihrem goldfarbenen Fell sind sie so anziehend, dass sich alle Gruppenmitglieder darum reißen, das Baby einmal bemuttern und beschützen zu dürfen. Auch die "Beziehungskisten" in der Affenwelt sind uns vertraut. Orang-Utans ziehen meist allein durchs Leben, Gibbons bevorzugen monogame Zweierbeziehungen und Gorillas den Harem. Auch andere starke Affenmänner protzen gern und wollen möglichst viele Frauen um sich scharen. Dafür werden teilweise brutale Kämpfe mit den Rivalen in Kauf genommen.
Viele unserer großen Lebensthemen wie Geburt und Tod, Miteinander und Rivalität, Liebe und Verlust entdecken wir auch in der Welt der Affen.
Affen sind gesellig und leben überwiegend in Familiengruppen oder größeren Verbänden mit strengen Rangordnungen. Teil zwei dokumentiert, welche dramatischen Geschichten damit verbunden sind und wie der Zusammenhalt der Gruppe immer wieder hergestellt wird.
Affen zeigen Emotionen, haben ein reiches Sozialleben und ausgeprägte Persönlichkeiten. Wie wichtig vor allem die Kindheit und das Familienleben sind, erlebt das Film-Team beim Besuch eines Bonobo-Waisenhauses im Kongo. Die Mütter der kleinen Bonobos sind von Jägern getötet oder gefangen worden. Liebevoll werden sie dort von Pflegerinnen umsorgt. Bonobos, die keine Berührungen, Zuspruch und Streicheleinheiten erhalten, gehen jämmerlich ein. Denn Affeneltern zeigen genau wie Menschen intensive Zuneigung und Liebe zu ihren Jungen.
Besonders raffiniert organisiert das Kaiserschnurrbart-Tamarin-Weibchen die Betreuung der Kleinen: Sie lässt drei Männer im Glauben, dass sie die Väter ihrer Zwillinge seien. So kümmern sich alle fürsorglich um den Nachwuchs - und das Weibchen bleibt entspannt.
Im Sozialleben der Affen ist fast alles drin. Beim Silbernen Haubenlangur sind die Tierkinder auffällig gekleidet. Mit ihrem goldfarbenen Fell sind sie so anziehend, dass sich alle Gruppenmitglieder darum reißen, das Baby einmal bemuttern und beschützen zu dürfen. Auch die "Beziehungskisten" in der Affenwelt sind uns vertraut. Orang-Utans ziehen meist alleine durchs Leben, Gibbons bevorzugen monogame Zweierbeziehungen und Gorillas den Harem. Auch andere starke Affenmänner protzen gerne und wollen möglichst viele Frauen um sich scharen. Dafür werden teilweise brutale Kämpfe mit den Rivalen in Kauf genommen.


Werbepause? Zeit für Spielchen!

Das könnte Sie auch interessieren

ARD Im Elsass trifft die Wärme und Farbenpracht des Mittelmeers auf ein eisiges Gebirge - und dessen Bewohner.

Wildes Elsass

Natur+Reisen | 21.08.2018 | 03:25 - 04:10 Uhr
/500
Lesermeinung
MDR Elefant, Tiger & Co. - Logo

Elefant, Tiger & Co. Nonstop

Natur+Reisen | 21.08.2018 | 04:10 - 04:25 Uhr
3.38/5021
Lesermeinung
HR Logo

Giraffe, Erdmännchen & Co. - Wiedersehen mit Tigerin Berani

Natur+Reisen | 21.08.2018 | 04:35 - 05:25 Uhr
3.17/5048
Lesermeinung
News
"Tagesschau"-Sprecherin Judith Rakers moderiert das neue ARD-Magazin "Kriminalreport", das 2018 noch insgesamt viermal auf Sendung gehen soll.

Ab dem 27. August moderiert "Tagesschau"-Sprecherin Judith Rakers die ARD-Sendung "Kriminalreport". …  Mehr

Bachelorette Nadine Klein und die sechs verbliebenen Kandidaten genießen die letzten gemeinsamen Tage in Griechenland, bevor in Deutschland die "Homedates" anstehen.

Für Bachelorette Nadine wird es ernst. Sie muss sich entscheiden, welche vier Kandidaten sie in den …  Mehr

Es muss nicht immer New York sein, München ist auch schön: Die vier Singles (von links) Tati (Xenia Tiling), Mel (Genija Rykova), Lou (Josephine Ehlert) und Eve (Teresa Rizos) beim Picknick im Englischen Garten. Erfrischend ist an der Miniserie auch das Ausstrahlungskonzept: In der BR-Mediathek gibt's die Dramedy bereits ab 27. August zu sehen, im linearen BR-Programm wird "Servus Baby" am Mittwoch, 11. September, um 20.15 Uhr, am Stück ausgestrahlt.

Vier Single-Frauen aus München suchen den Mann fürs Leben – und die biologische Uhr tickt. Die neue …  Mehr

ZDF-Chefredakteur Peter Frey hat den Einsatz der sächsischen Polizei gegen ein Team seines Senders scharf kritisiert.

Ein ZDF-Team wollte eine Pegida-Demonstration in Dresden filmen und wurde dabei nach eigenen Angaben…  Mehr

In "Destination Wedding" reisen Keanu Reeves und Winona Ryder derzeit im Kino zu einer Hochzeit. Ihre eigene könnte 1992 stattgefunden haben.

Winona Ryder hat in einem Interview einen kuriosen Verdacht ausgeplaudert. Die Schauspielerin vermut…  Mehr