Affenwelten

Berberaffen können sehr gut klettern. Außer dem Menschen sind sie die einzige freilebende Primatenart Europas. Vergrößern
Berberaffen können sehr gut klettern. Außer dem Menschen sind sie die einzige freilebende Primatenart Europas.
Fotoquelle: ZDF/Mark MacEwen
Natur+Reisen, Tiere
Affenwelten

Infos
Produktionsland
Großbritannien
Produktionsdatum
2014
ZDFneo
Sa., 25.08.
07:05 - 07:50
Folge 2, Familienangelegenheiten


Lebensthemen wie Geburt und Tod, Liebe und Verlust, Miteinander und Rivalität entdecken wir auch bei den Affen. Sie zeigen Emotionen und besitzen eine ausgeprägte Persönlichkeit. Die Primaten sind sehr gesellig und leben in Familiengruppen oder Verbänden mit strengen Rangordnungen. Welche Geschichten damit verbunden sind und wie der Zusammenhalt der Gruppe immer wieder hergestellt wird, dokumentiert die zweite Folge der "Affenwelten". Wie wichtig vor allem die Kindheit und das Familienleben sind, erlebt das Team beim Besuch eines Bonobo-Waisenhauses im Kongo. Die Mütter der kleinen Bonobos sind von Jägern getötet oder gefangen worden. Liebevoll werden sie dort von Pflegerinnen umsorgt. Bonobos, die keine Berührungen, Zuspruch und Streicheleinheiten erhalten, gehen jämmerlich ein. Denn Affeneltern zeigen genau wie Menschen intensive Zuneigung und Liebe zu ihren Jungen. Besonders raffiniert organisiert das Kaiserschnurrbarttamarin-Weibchen die Betreuung der Kleinen. Sie lässt drei Männer im Glauben, dass sie die Väter ihrer Zwillinge seien - und so kümmern sich alle fürsorglich um den Nachwuchs - und das Weibchen bleibt entspannt. Im Sozialleben der Affen ist fast alles drin. Beim Silbernen Haubenlangur sind die Tierkinder auffällig gekleidet. Mit ihrem goldfarbenen Fell sind sie so anziehend, dass sich alle Gruppenmitglieder darum reißen, das Baby einmal bemuttern und beschützen zu dürfen. Auch die "Beziehungskisten" in der Affenwelt sind uns vertraut. Orang-Utans ziehen meist allein durchs Leben, Gibbons bevorzugen monogame Zweierbeziehungen und Gorillas den Harem. Auch andere starke Affenmänner protzen gern und wollen möglichst viele Frauen um sich scharen. Dafür werden teilweise brutale Kämpfe mit den Rivalen in Kauf genommen.
Viele unserer großen Lebensthemen wie Geburt und Tod, Miteinander und Rivalität, Liebe und Verlust entdecken wir auch in der Welt der Affen.
Affen sind gesellig und leben überwiegend in Familiengruppen oder größeren Verbänden mit strengen Rangordnungen. Teil zwei dokumentiert, welche dramatischen Geschichten damit verbunden sind und wie der Zusammenhalt der Gruppe immer wieder hergestellt wird.
Affen zeigen Emotionen, haben ein reiches Sozialleben und ausgeprägte Persönlichkeiten. Wie wichtig vor allem die Kindheit und das Familienleben sind, erlebt das Film-Team beim Besuch eines Bonobo-Waisenhauses im Kongo. Die Mütter der kleinen Bonobos sind von Jägern getötet oder gefangen worden. Liebevoll werden sie dort von Pflegerinnen umsorgt. Bonobos, die keine Berührungen, Zuspruch und Streicheleinheiten erhalten, gehen jämmerlich ein. Denn Affeneltern zeigen genau wie Menschen intensive Zuneigung und Liebe zu ihren Jungen.
Besonders raffiniert organisiert das Kaiserschnurrbart-Tamarin-Weibchen die Betreuung der Kleinen: Sie lässt drei Männer im Glauben, dass sie die Väter ihrer Zwillinge seien. So kümmern sich alle fürsorglich um den Nachwuchs - und das Weibchen bleibt entspannt.
Im Sozialleben der Affen ist fast alles drin. Beim Silbernen Haubenlangur sind die Tierkinder auffällig gekleidet. Mit ihrem goldfarbenen Fell sind sie so anziehend, dass sich alle Gruppenmitglieder darum reißen, das Baby einmal bemuttern und beschützen zu dürfen. Auch die "Beziehungskisten" in der Affenwelt sind uns vertraut. Orang-Utans ziehen meist alleine durchs Leben, Gibbons bevorzugen monogame Zweierbeziehungen und Gorillas den Harem. Auch andere starke Affenmänner protzen gerne und wollen möglichst viele Frauen um sich scharen. Dafür werden teilweise brutale Kämpfe mit den Rivalen in Kauf genommen.


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