Afrika - Der ungezähmte Kontinent

  • Eine gepanzerte Bodenschrecke (Acanthoplus discoidalis) attackiert das Nest eines Blutschnabelwebers (Quelea quelea). Vergrößern
    Eine gepanzerte Bodenschrecke (Acanthoplus discoidalis) attackiert das Nest eines Blutschnabelwebers (Quelea quelea).
    Fotoquelle: ZDF/ORF/BBC/Screen Grab
  • Ein afrikanischer Elefant mischt sich unter Antilopen- und Zebrahorden an einem kostbarem Wasserloch in der Etosha-Pfanne, Namibia. Vergrößern
    Ein afrikanischer Elefant mischt sich unter Antilopen- und Zebrahorden an einem kostbarem Wasserloch in der Etosha-Pfanne, Namibia.
    Fotoquelle: ZDF/ORF/BBC/Screen Grab
  • Die Giribes Plains in der Namib-Wüste. Vergrößern
    Die Giribes Plains in der Namib-Wüste.
    Fotoquelle: ZDF/ORF/BBC/Hugh Pearson
  • Ein Spitzmaulnashorn an einem Wasserloch. Vergrößern
    Ein Spitzmaulnashorn an einem Wasserloch.
    Fotoquelle: ZDF/ORF/BBC/Paul Brehem
  • Drei Westafrikanische Giraffen, die in den ephemeren Trockenflüssen der Namib-Wüste leben. Vergrößern
    Drei Westafrikanische Giraffen, die in den ephemeren Trockenflüssen der Namib-Wüste leben.
    Fotoquelle: ZDF/ORF/BBC/Paul Brehem
  • Ein Trauerdrongo (Dicrurus adsimilis), ein Sperlingsvogel, in einer Auseinandersetzung um Futter mit einem Erdmännchen. Vergrößern
    Ein Trauerdrongo (Dicrurus adsimilis), ein Sperlingsvogel, in einer Auseinandersetzung um Futter mit einem Erdmännchen.
    Fotoquelle: ZDF/ORF/BBC/Screen Grab
  • Springböcke, Oryxantilopen und Vögel sind nur einige von hunderten Tieren, die sich an einem Wasserloch in Etosha, Namibia, versammeln. Vergrößern
    Springböcke, Oryxantilopen und Vögel sind nur einige von hunderten Tieren, die sich an einem Wasserloch in Etosha, Namibia, versammeln.
    Fotoquelle: ZDF/ORF/BBC/Paul Brehem
  • Dünen der Namib-Wüste an der Westküste Afrikas. Vergrößern
    Dünen der Namib-Wüste an der Westküste Afrikas.
    Fotoquelle: ZDF/ORF/BBC/Hugh Pearson
  • Ein junger Leopard in der Kalahari. Vergrößern
    Ein junger Leopard in der Kalahari.
    Fotoquelle: ZDF/ORF/BBC/Hugh Pearson
  • Ein Dschelada (Blutbrustpavian) im Hochland Äthiopiens, dem "Dach von Afrika". Vergrößern
    Ein Dschelada (Blutbrustpavian) im Hochland Äthiopiens, dem "Dach von Afrika".
    Fotoquelle: ZDF/ORF/BBC/Ian Llewellyn
  • Eine gepanzerte Bodenschrecke (Acanthoplus discoidalis). Vergrößern
    Eine gepanzerte Bodenschrecke (Acanthoplus discoidalis).
    Fotoquelle: ZDF/ORF/BBC/Nick Easton
  • Erdmännchen. Vergrößern
    Erdmännchen.
    Fotoquelle: ZDF/ORF/BBC/Nick Easton
  • Blinde Höhlenwelse (Clarias cavernicola) leben seit langer Zeit isoliert in "fossilem Wasser" und stellen die seltensten und am stärksten isolierten Fische der Welt dar. Vergrößern
    Blinde Höhlenwelse (Clarias cavernicola) leben seit langer Zeit isoliert in "fossilem Wasser" und stellen die seltensten und am stärksten isolierten Fische der Welt dar.
    Fotoquelle: ZDF/ORF/BBC/Screen Grab
  • Ein Spitzmaulnashorn in der Kalahari. Vergrößern
    Ein Spitzmaulnashorn in der Kalahari.
    Fotoquelle: ZDF/ORF/BBC/Justine Evans
  • Die Goldenen Radspinne (Carparachne aureoflava) aus der Namib-Wüste im Südwesten Afrikas kann ihre Beine zu einem Rad formen und damit passiv Sanddünen hinunterrollen. Vergrößern
    Die Goldenen Radspinne (Carparachne aureoflava) aus der Namib-Wüste im Südwesten Afrikas kann ihre Beine zu einem Rad formen und damit passiv Sanddünen hinunterrollen.
    Fotoquelle: ZDF/ORF/BBC/Screen Grab
Natur+Reisen, Landschaftsbild
Afrika - Der ungezähmte Kontinent

Infos
Produktionsdatum
2012
3sat
Mi., 20.06.
13:20 - 14:05
Folge 1, Kalahari - Im Bann der roten Wüste


Auf Safari in Afrika: Für viele ist das ein unvergessliches Erlebnis - oder ein langgehegter Traum. Kein Kontinent ist so umweht vom Nimbus der Wildheit, keiner so bekannt für seine Tierwelt. In diesen "ungezähmten Kontinent" entführt der spektakuläre Afrika-Fünfteiler. Dem äußerst trockenen Südwesten Afrikas widmet sich der erste Teil. Wasser bedeutet Leben. Und genau das ist das Problem im Südwesten Afrikas, einem der geologisch ältesten Teile des Kontinents. In der Kalahari mit ihren rätselhaften Feenkreisen sind Wasserstellen, wie sie hier nur sporadisch auftreten, zwangsläufig Treffpunkt aller vom Durst Geplagten - also von Jägern und potenziellen Opfern gleichermaßen. Ironischerweise gibt es eigentlich Wasser im Überfluss - nur ist es unerreichbar. 60 Meter in der Tiefe, am Grund des sogenannten "Drachenhauchlochs" in Namibia, liegt der größte unterirdische See der Erde. Die gerade einen Tag alten Straußen-Küken müssen die Wasserstelle in der Etosha-Pfanne erreichen, um nicht zu verdursten. Die Altvögel bringen ihre Schar zwar sicher ans Ziel, doch dann ist Vorsicht geboten, sonst werden die Winzlinge im Gedränge von all den anderen durstigen Besuchern noch zertrampelt. Ein kleiner Singvogel, der Drongo, lebt in der Kalahari in einer eigenartigen Symbiose mit den Erdmännchen. Von seinem Ausguck aus warnt er sie vor nahenden Gefahren - doch er missbraucht ihr Vertrauen gelegentlich auch, um sich einen nahrhaften Happen zu erschwindeln. Im Schutz der Dunkelheit versammeln sich ungeahnt viele Spitzmaulnashörner zu einem gesellschaftlichen "Event" am Wasserloch. Dank modernster Kameratechnik werden die Zuschauer Zeugen ihres Soziallebens, ihrer überraschenden Kontaktfreudigkeit und Zärtlichkeit - doch auch ihrer Misserfolge in Liebesangelegenheiten. Wie aus einem Science-Fiction-Film entstiegen wirken hingegen die fleischfressenden Heuschrecken. Langsam, jedoch unaufhaltsam, klettern sie in die Nester der Webervögel, um sich über die noch wehrlosen Küken herzumachen. Eile ist gar nicht nötig, denn auch wenn die Altvögel ihre Brut verteidigen, haben die Insekten eine wirksame Waffe parat: Sie verspritzen ihr eigenes, scharf riechendes Blut. Dramatisch ist auch das Duell zweier Giraffenbullen um das Vorrecht auf die spärliche Vegetation im Hoanib-Tal. Ihre Hörner sind zwar kurz, doch mit den langen Hälsen können sie zu vernichtenden Schlägen ausholen. Und auch wenn der jüngere Bulle mehr Kraft zur Verfügung hat, ist ihm der Alte doch an taktischer Erfahrung zumindest ebenbürtig.


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