Afrika - Der ungezähmte Kontinent

  • Blatt Falten Frosch. Vergrößern
    Blatt Falten Frosch.
    Fotoquelle: ZDF/ORF/BBC/Rosie Thomas
  • Braunmantel-Scherenschnabel, auch Afrikanischer Scherenschnabel genannt. Vergrößern
    Braunmantel-Scherenschnabel, auch Afrikanischer Scherenschnabel genannt.
    Fotoquelle: ZDF/ORF/BBC/Barrie Britton
  • Gorilla. Vergrößern
    Gorilla.
    Fotoquelle: ZDF/ORF/BBC/Jamie McPherson
  • Blatt Falten Frösche sind zu Hause in den feuchten Schatten des westafrikanischen Dschungels. Vergrößern
    Blatt Falten Frösche sind zu Hause in den feuchten Schatten des westafrikanischen Dschungels.
    Fotoquelle: ZDF/ORF/BBC/Rosie Thomas
  • Eine Banane: Frosch/Kaulquappe hängt aufreizend in einem Tropfen Wasser. Vergrößern
    Eine Banane: Frosch/Kaulquappe hängt aufreizend in einem Tropfen Wasser.
    Fotoquelle: ZDF/ORF/BBC/Screen Grab
  • Schimpansen, unsere nächsten Verwandten sind die Bewohner der zentralen Regenwäldern und wahre Ikonen des wilden Afrika. Vergrößern
    Schimpansen, unsere nächsten Verwandten sind die Bewohner der zentralen Regenwäldern und wahre Ikonen des wilden Afrika.
    Fotoquelle: ZDF/ORF/BBC/Screen Grab
  • Schimpanse. Vergrößern
    Schimpanse.
    Fotoquelle: ZDF/ORF/BBC/Screen Grab
  • Die afrikanische Tigerpython ist die größte Art der Schlange auf dem Kontinent, und zählt zu den größten in der Welt. Vergrößern
    Die afrikanische Tigerpython ist die größte Art der Schlange auf dem Kontinent, und zählt zu den größten in der Welt.
    Fotoquelle: ZDF/ORF/BBC/Rob Drewett
  • Ein Waldelefant blickt auf das Meer bei Petit Loango, Gabun. Ein seltener Anblick. Vergrößern
    Ein Waldelefant blickt auf das Meer bei Petit Loango, Gabun. Ein seltener Anblick.
    Fotoquelle: ZDF/ORF/BBC/Barrie Britton
  • Gelbkopf-Felshüpfer. Vergrößern
    Gelbkopf-Felshüpfer.
    Fotoquelle: ZDF/ORF/BBC/Barrie Britton
  • Afrikanische Waldelefanten sind eine andere Art als ihre Vettern aus der Savannah - sie sind kleiner und spezialisiert für das Dschungel leben. Vergrößern
    Afrikanische Waldelefanten sind eine andere Art als ihre Vettern aus der Savannah - sie sind kleiner und spezialisiert für das Dschungel leben.
    Fotoquelle: ZDF/ORF/BBC/Felicity Egerton
  • Der Braunmantel-Scherenschnabel, auch Afrikanischer Scherenschnabel genannt. Vergrößern
    Der Braunmantel-Scherenschnabel, auch Afrikanischer Scherenschnabel genannt.
    Fotoquelle: ZDF/ORF/BBC/Barrie Britton
  • Fluoreszierende Pilze leuchten am dunklen Boden des Regenwaldes in der Nacht. Vergrößern
    Fluoreszierende Pilze leuchten am dunklen Boden des Regenwaldes in der Nacht.
    Fotoquelle: ZDF/ORF/BBC/Screen Grab
  • Eine "African Rock Python" beim schlüpfen. Vergrößern
    Eine "African Rock Python" beim schlüpfen.
    Fotoquelle: ZDF/ORF/BBC/Screen Grab
  • Schimpanse. Vergrößern
    Schimpanse.
    Fotoquelle: ZDF/ORF/BBC/Rosie Thomas
Natur+Reisen, Landschaftsbild
Afrika - Der ungezähmte Kontinent

Infos
Produktionsdatum
2012
3sat
Mi., 20.06.
14:50 - 15:35
Folge 3, Kongo - Das starke Herz der Wildnis


"Kongo - Das starke Herz der Wildnis" führt in den tropischen Urwald entlang des Äquators in der Mitte des afrikanischen Kontinents. Dort, wo sich Lebewesen dichter drängen als irgendwo sonst in Afrika, herrscht ein beispielloser Konkurrenzdruck. Jedes Tier - vom Elefanten bis zum Frosch - muss Strategien anwenden, um seinen Platz zu erobern und zu verteidigen. Das Kongobecken umfasst ein Gebiet von der Größe Indiens und erstreckt sich über mehrere Staaten Zentralafrikas. Der Urwald ist hier so dicht, die Vegetation erzeugt so viel Wasserdampf, dass 95 Prozent des Regenwassers aus dem Wald selbst stammen. Der Fluss Kongo, in dem dieses Wasser letztendlich zusammenläuft, ist der wasserreichste Fluss Afrikas und stürzt auf seinem Weg nach Westen in spektakulären Kaskaden durch eines der letzten unerforschten Gebiete auf unserem Planeten. Ausgewaschene Felsüberhänge sind der Lebensraum des Felsenhüpfers. Nur dort baut dieser monogam lebende Vogel mit dem markant gezeichneten Kopf seine regensicheren Lehmnester, und das vermutlich schon seit 44 Millionen Jahren. Raffiniert ist auch die Strategie des Bananenfroschs: Um seine Nachkommen optimal zu versorgen, versiegelt das Männchen nach dem Regen die frisch gelegten Eier seiner Partnerin in einem länglichen Blatt, das er geschickt mit seinen Hinterbeinen zusammenfaltet und verklebt. In Windeseile entwickeln sich die kleinen Kaulquappen in dieser Blatthülse, denn schon der nächste Regen wird den Kleber wieder lösen und sie fortspülen. Große Urwaldbewohner hingegen, wie etwa die Waldelefanten, haben es im Dickicht besonders schwer. Doch auch sie entwickelten Überlebensstrategien: In der Zentralafrikanischen Republik liegt "Dzanga Bai", eine riesige Waldlichtung, die die Elefanten selbst abgeholzt haben. Von weit her kommen sie hier zusammen, um ihre sozialen Beziehungen zu pflegen und nach Salz zu schürfen. Die prächtigen Blumen auf dem Waldboden sind nicht minder erfindungsreich: Sie rationieren ihren Nektar und nötigen so die Bienen, mindestens tausend Blüten am Tag anzufliegen und zu bestäuben, um genügend Nektar für ihre Honigproduktion zu sammeln. Diese Bienen haben keinen Stachel, um ihren kostbaren Honigvorrat vor Plünderern zu schützen; sie verbergen ihn deshalb in schwindelerregender Höhe unter der Rinde eines Baumes. Am Strand von Loango in Gabun, wo der Urwald bis an den Atlantischen Ozean reicht, bietet sich in raren Momenten auch für die Dschungelbewohner die Gelegenheit, dem fortwährenden Konkurrenzkampf für kurze Zeit zu entfliehen. Wenn das Flusspferd genüsslich in der Brandung badet und die Rotbüffel und Elefanten sich die salzige Seeluft um die Nasen wehen lassen, kommt nahezu Urlaubsstimmung auf. Doch auch die Tiere wissen, dass diese entspannten Momente die Ausnahme sind. Ihr Leben ist untrennbar mit dem Regenwald verbunden, und eines nach dem anderen kehren sie bald ins Dickicht zurück.


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