Afrikas Flüchtlinge

  • Die Hauptroute von Niger nach Libyen. Diese Straße ist für Migranten und Flüchtlinge heute gesperrt. Wer flüchten will, muss lange Umwege auf sich nehmen, um nicht vom Militär aufgegriffen zu werden. Vergrößern
    Die Hauptroute von Niger nach Libyen. Diese Straße ist für Migranten und Flüchtlinge heute gesperrt. Wer flüchten will, muss lange Umwege auf sich nehmen, um nicht vom Militär aufgegriffen zu werden.
    Fotoquelle: ZDF/Thomas Schneider
  • Eine Einheit der nigrischen Nationalgarde östlich von Agadez in der Wüste. Vergrößern
    Eine Einheit der nigrischen Nationalgarde östlich von Agadez in der Wüste.
    Fotoquelle: ZDF/Thomas Schneider
Report, Reportage
Afrikas Flüchtlinge

Infos
Produktionsland
Großbritannien
Produktionsdatum
2018
ZDFinfo
Heute
06:30 - 07:00
Das Milliardengeschäft der Schleuser


Jeden Tag machen sich Tausende Flüchtlinge von Afrika aus auf den Weg: Schlepperbanden bringen die Menschen oft auf illegalen Wegen nach Europa. Flucht ist ein brutales Geschäft. Die Dokumentation zeigt die gefährliche Reise der Flüchtlinge und wie Schleuser mit der Not der Menschen viel Geld verdienen. Was kann Europa leisten, um das Milliardengeschäft zu stoppen? BBC-Reporter Benjamin Zand verfolgt den Weg der Migranten zurück in ihre Heimatländer: Wo kommen sie her, was hat die Menschen zur Flucht getrieben? Sie erzählen in der Dokumentation von ihrem "Traum von Europa", der aber oft ganz anders aussieht als die Wirklichkeit. In ihrer Not vertrauen viele den Angeboten skrupelloser Schleuser, die für viel Geld eine Reise nach Europa organisieren. Die Dokumentation zeigt das ganze Ausmaß des Menschenschmuggels auf illegalen Wegen, quer durch die Wüste und über das Mittelmeer. Dem Autor ist es gelungen die libysche Küstenwache bei Nacht zu begleiten. Er zeigt, wie völlig überladene Boote, voll mit Flüchtlingen, von der Küstenwache gestoppt und wieder zurück nach Libyen gebracht werden. Dort werden sie in sogenannte "detention centres", eigens errichtete Lager, gebracht. Die Zustände dort sind katastrophal. EU-Behörden kritisieren diese Orte, sprechen von "Ähnlichkeiten mit Konzentrationslagern". Den Behörden ist es kaum möglich, den Schleusern das Handwerk zu legen. Mit Geld und neuen Konzepten versucht Europa, dem Milliardengeschäft der Schleuser Herr zu werden. Doch bislang sind die Erfolge gering.


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